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Wieder am Ball - neuer Trainer für die Handballerinnen

 

Auch für die Landsbergern Handballer war die Corona Zwangspause ein harter Einschnitt.

Die Saison 2019/2020 wurde abgebrochen und der Trainingsbetreib musste vollständig eingestellt werden. Das beliebte Turnier für die Grundschulen konnte nicht stattfinden und die Auswirkungen reichen zumindest noch bis in den Sommer.

Die 14. Auflage des bekannten Beachcups findet auf jeden Fall mal nicht in diesem Jahr statt. Angesichte der

bestehenden Auflagen und der Notwendigkeit frühzeitig Klarheit für Beteiligte zu haben, musste das Turnier auf dem Sand abgesagt werden.

Aber die Handballer waren in der Zeit nicht untätig, es gab u.a. online Anleitungen für Home-Training und Unterstützungsaktionen für die Sponsoren.

Doch wenigsten war es jetzt wieder möglich zumindest den Trainingsbetrieb aufzunehmen.

Auch wenn das Hygienekonzept einige Abstriche erfordert, man ist wieder am Ball. Und es gab auch schon die ersten Weichenstellungen für die neue Saison, so eine wichtige Entscheidung für die Damen Mannschaft.

Die Landsberger Handballerinnen haben einen neuen Trainer.

Ende März war klar, dass man nicht mit Ecki Herber in die neue Saison gehen würde. So richtig passte das doch nicht zusammen, die wechselseitigen Erwartungen gingen zu sehr auseinander.

Als neuer Trainer konnte nun Christoph Spitschan verpflichtet werden. Abteilungsleiter Roland Neumeyer ist mehr als zufrieden. „Mit Christoph bekommen die Damen einen als Spieler und Trainer sehr erfahrenen Mann. Wir kennen uns schon lange, er hat ja auch in den 80er und 90er Jahren als Torhüter bei uns gespielt, wir waren gemeinsam in der erfolgreichen Landesliga und Oberliga Mannschaft. Er ist auch menschlich ein super Typ. Ich

freu mich, dass es jetzt geklappt hat.“ Christoph Spitschan hat zu Letzt ein Jahr pausiert und war davor Trainer der Damen und davor der Herren bei der SG Kaufbeuren/Neugablonz, seinem Heimatverein. Auch beim VfL Buchloe war erfolgreich als Jugendtrainer in der Landesliga tätig. Er kann also auch Spieler

entwickeln. „Roland hat in den letzten Jahren immer wieder mal mit mir über eine Tätigkeit als Trainer in Landsberg gesprochen, aber irgendwie hat es nie gepasst, ich war immer schon woanders im Wort, aber jetzt hat es gepasst,“ erzählt er. Bei zwei Trainingseinheiten konnte er erste, für ihn positive, Eindrücke von der Mannschaft

sammeln. „Die Damen waren sehr motiviert und leistungsbereit. Man hat gespürt, dass sie etwas erreichen wollen.“
Für Zielsetzungen für die neue Saison in der Bezirksoberliga ist es 
natürlich zu Beginn der Vorbereitung noch zu früh, aber etwas erreichen will auch der neue Trainer, “ich spiel viel lieber oben mit, das macht viel mehr Spaß, mal sehen was sich machen lässt.“


Mit druckvollem Tempospiel zum Erfolg, 32:29 gegen die HSG Isar-Loisach

 

 

Mit druckvollen, schnell gespieltem Angriffen legten die Landsberger Damen im Heimspiel gegen die HSG Isar-Loisach die Grundlage für den verdienten Sieg. Am Schluss lief es zwar nicht mehr so gut, aber man brachte den Erfolg sicher nach Hause. Damit stabilisiert man den 6. Tabellenplatz in der Bezirksoberliga.

Zunächst begannen beide Mannschaften eher verhalten. Auf das schön heraus gespielte und von Eilane Abe sicher verwandelte 1:0 antworteten die Gaste mit 3 Toren in Folge. Dabei profitierten sich davon, dass das Landsberger Angriffsspiel erst langsam in Schwung kam (1:3/5.).

Aber dann drehten die Gastgeberinnen innerhalb von 2 Minuten das Spiel (4:3/7.). Jetzt lief der Ball im Angriff gut und mit Druck auf die Abwehr schaffte man Lücken, die zu Durchbrüchen und Toren genutzt wurden. Auch in Unterzahl setzte man sich mit der zweiten Welle durch und wurde zu bestimmenden Mannschaft (8:5/13.).Landsberg hielt das Tempo im Angriff hoch und in der Abwehr stand man immer stabiler. So baute man den Vorsprung immer weiter aus (19:11/27.). Die HSG verkürzte mit konsequenterem Abwehrverhalten und gutem Gegenstoßspiel bis zur Pause noch auf 21:15 (30.).

Besser in die zweite Hälfte kamen aber dann wieder die Gastgeberinnen. Wieder wurde mit Druck gespielt und konsequent in die Lücke gegangen. Dazu war Jana Ludwig am Siebenmeterpunkt sicher, so dass man wieder auf 24:16 (35.) wegzog.

Doch dann stockte das heimische Angriffsspiel, die Gäste verteidigten aggressiver und unterbrachen immer wieder den Spielfluss der Landsbergerinnen. Die Ballgewinne nutzen sie konsequent zu schnellem Spiel nach vorne und brauchten vor allem ihre Rechtsaußen immer besser in Position. Das nutzte diese sehr treffsicher und machte den heimischen Torfrauen das Leben richtig schwer. Die HSG lebte nun von ihrer 1. und 2. Welle Eine ganze Weile hielt man trotzdem einigermaßen den Abstand (27:20/42.). Doch im Angriff tat man sich nun immer schwerer und die Gäste wussten das zu nutzen. Jetzt hielten sie das Tempo hoch und sahen

offensichtlich noch eine Chance für sich. Neben der kompakten Abwehr waren es nun die Tore von Stella Makella und Jessica Menius die dafür sorgten, dass die Gastgeberinnen vorne blieben. Wichtig war auch, dass Vroni Stöcker im Tor zum zweiten Mal einen Siebenmeter hielt.

In 52. Minute war die HSG trotzdem auf 2 Tore dran (29:27). Aber das beantwortete man umgehend mit zwei Gegentreffern und (31:27/54.) und behielt bis zum Schluss die Nerven und revanchierte sich so für die Niederlage im Hinspiel.

 

Insgesamt zufrieden war dann auch Trainer Ecki Herber. „In der ersten Halbzeit haben wir das Tempo hoch gehalten und sind gut in die Lücken gegangen. Das ist im zweiten Durchgang nicht mehr so gelungen, da ging es zu oft in Breite und der Druck auf die gegnerische Abwehr war nicht mehr so da. Aber die Mannschaft hat das dann erfolgreich zu Ende gespielt, ein verdienter Sieg.“

 

Veronika Stöcker, Schicktanz Sabrina, Hierstetter Lena (7), Barbara Bonfert, Kemeny Franziska (1), Eilane Abe (1), Jana Ludwig (2/2), Julia Anders, Stella Makella (5), Julia Hahn (3), Annemarie Sched (5), Jessica Menius (8), 


Auch Auswärts erfolgreich, 25:20 Sieg der Landsberger Handballerinnen beim TSV Mindelheim

 

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherten sich die Landsberger Handballerinnen in der Bezirksoberliga die Punkte beim TSV Mindelheim. Entscheidend war die Steigerung in der letzten Stunde der zweiten Hälfte. Damit halten sie den Anschluss zum Mittelfeld.

Landsberg legte zu Beginn zwei Treffer vor, die die Gastgeberinnen mit zwei verwandelten Siebenmetern konterten (2:2/7.).Nach einer ausgeglichenen Phase (5:5/16.), gelang es nun den Gastgeberinnen sich mit einem 4:0 Lauf abzusetzen (9:5/23.). Dabei entschärfte Nadja Marx im Tor noch einen Siebenmeter. Dem Landsberger Spiel fehlte noch die Sicherheit, vorne nahm man sich öfter mal schlechte Würfe und hinten hatte man noch nicht das richtige Maß beim „Zupacken“ gefunden. Aber trotzdem kämpfte man sich bis zu Pause wieder ran, ließ keinen Gegentreffer mehr zu, überstand eine Unterzahl schadlos und ging so mit einem 8:9 in Kabine. Es war also noch alles offen.

Nach der Pause stabilisierte sich das Landsberger Spiel zusehends und in der 37. Minute fiel der Ausgleich zum 11:11. Jetzt war Veronika Stöcker im Kasten, und mit 4 gehaltenen Siebenmetern sorgte sie dafür, dass daraus nicht wieder ein größerer Rückstand wurde. Auch das gab ihren Mitspielerinnen ein Stück Sicherheit. Jana Ludwig machte es auf der anderen Seite besser, so war man in der 41. Minute wieder gleich auf (13:13.). Jetzt griffen taktische Veränderungen im Landsberger Angriff, Lena Hierstetter nutze den Raum der sich ihr nun bot und erzielte zwei Tore in Folge zum 13:15 (42). Am Ende sollten es 6 Treffer sein.

Das Spiel wurde nun intensiver und die Damen vom Lech mussten eine doppelte Unterzahl hinnehmen, die man mit nur einem Gegentreffer überstand. In der Abwehr steigerte man sich auch, man Stand nun kompakter. Das führte auch zu Ballgewinnen die in erfolgreiche Gegenstöße oder Tore aus der zweiten Welle umgesetzt wurden. Der Vorsprung wuchs auf 5 Tore an 14:19/48.). Mindelheim versuchte dagegen zu halten, aber auf mehr als 3 Treffer kamen sie nicht mehr heran (19:22/54.). Auf die gute Abwehrleistung aufbauend machte Landsberg weiter Druck im Angriff und konnte sich so am Ende über ein schönes 25:20 freuen.

„In der ersten Hälfte war die Mannschaft noch etwas verunsichert“ analysierte Trainer Ecki Herber die Partie. „aber das legte sich in der zweiten Hälfte, die gute Abwehrleistung war echtes Teamwork, vorne funktionierte das schnelle Spiel nach vorne besser und die Lücken wurden zu erfolgreichen Durchbrüchen genutzt. Ich denke ein verdienter Erfolg.“

 

Veronika Stöcker, Nadja Marx, Hierstetter Lena (6), Barbara Bonfert, Kemeny Franziska, Abe Eliane, Julia Ludwig(3/2), Anders Julia, Stella Makella (2), Hahn Julia (3), Annkatrin Enders (4), Kohlberg Sandra, Jessica Menius (6/2)

 


Den nächsten Schritt machen

 

Zeitgleich treten die Damen beim TSV Mindelheim an, eigentlich ein Gegner auf Augenhöhe. Die haben nur ein paar Punkte mehr gemacht, wo die Landsbergerinnen trotz guten Spiels nicht zählbares erreicht haben. Das Hinspiel in Landsberg konnte man mit einer starken zweiten Hälfte für sich entscheiden. Aber die Mindelheimer Damen haben sich auch da als Mannschaft präsentiert die nie aufgibt. Es gilt also konsequent 60 Minuten durch zu spielen und die eigenen Chancen zu nutzen. Nach der guten Leistung gegen Weßling kann man aber zuversichtlich ins Spiel gehen. 


Stark gespielt, aber ein Tick hat gefehlt, 20:23 gegen den SC Weßling

 

Es war eine insgesamt starke Leistung der Landsberger Handballerinnen in der Bezirksoberliga gegen den Tabellenzweiten aus Weßling. Am Schluss waren es wieder die berühmten Kleinigkeiten die den Unterschied ausmachten. So führten ein paar nicht verwandelte Chancen ein paar unglückliche Gegentore letztlich zur Niederlage. Die Gastgeberinnen erwischten wie schon im Hinspiel den besseren Start.

Grundlage war die kompakte, aufmerksame Abwehr. Immer wieder unterbrach man den gegnerischen Spielfluss. Und wenn Weßling doch mal zum Wurf kam stand dahinter die sichere Nadja Marx im Tor. Im Angriff spielte man beweglich, ging auf Lücke oder spielte die 2. Welle mit Zug zum Tor. Eine klare Führung war der Lohn (5:1/8.).

Natürlich zog Gästetrainer Andras Pecsenye bald eine Auszeit. Weßling fing sich etwas und entsprach mehr seiner Favoritenrolle. Aber Landsberg ließ sich zunächst davon nicht entscheiden beindrucken. Die Abwehr war weiter eine Macht und vorne gelang es immer wieder Julia Hahn auf außen in Szene zu setzten und die zeigte eine tolle Leistung. Über das ganze Spiel brachte sie von 9 Würfen 8 im Tor unter, eine Traumquote.

Doch zum Ende der ersten Hälfte hatte Weßling den Landsberger Angriff immer besser im Griff achte die Mitte richtig dich, auf das heimische Kreisspiel waren sie offensichtlich gut vorbereitet, da war kein Durchkommen. So kamen die Gastgeberinnen kaum noch zum Erfolg. Im Angriff waren die Gäste individuell durchsetzungsfähig. So fiel dann in der 23. Minute der Ausgleich.

Weßling setzte erfolgreich weiter auf Tempo und lag zum Seitenwechsel 9:12 in Front. Es schien alles klar zu sein. Und im Angriff ging gegen den Weßlinger Mittelblock jetzt nichts, da wurde gut verteidigt.

Doch die treffsichere Annemarie Scheld und wieder Julia Hahn sorgten zu Beginn des zweiten Durchgangs für den Ausgleich (12:12/35.). Nun nutzen die Gäste eine Strafzeit der Landsbergerinnen um wieder 3 Tore vorzulegen (13:16/40.). Abermals kam Landsberg zurück glich aus und blieb dran (19:19/51.). Wichtig waren jetzt die überlegten Würfe von Janina Pömsl.

Doch in der Schlussphase waren die Gäste den Tick besser, nutzten ihre Chancen sicherer. Landsberg konnte aus eine Überzahl kein Kapital schlagen im Angriff fand man jetzt nicht die Lösungen oder nutzte Chancen nicht so sicher. Weßling zeigte warum sich vorne stehen und machten das besser, so dass am Schluss ein 20:23 auf der Anzeigentafel stand.

  

„Schade, dass wir uns für die gute Leistung nicht belohnt haben“, bedauerte Trainer Ecki Herber die Niederlage. „Das hat die Mannschaft schon gut gelöst, halt ein paar Chancen zu

 

 

Veronika Stöcker, Nadja Marx,, Enders Annkatrin (2), (Barbara Bonfert, Kemeny Franziska, Abe Eilane, Pömsl Janina (4), Jana Ludwig, Julia Hahn (8), Anders Julia, Scheld Annemarie (4/1), Sandra Kohlberg, Jessica Menius (2)


Eine starke Aufholjagd hat nicht gereicht 22:24


Niederlage der Landsberger Handballerinnen beim Eichenauer SV. Ein missglückter Start, ein deutlicher Rückstand zur Pause, trotzdem nicht aufgegeben und in den letzten Minuten richtig stark gespielt und fast aufgeholt. Das ist die Kurzfassung des Spiels der der Landsberger Handballerinnen in der Bezirksoberliga beim Eichenauer SV. Man wusste, dass die Gastgeberinnen sich gegenüber dem Hinspiel gesteigert hatten, ihre Siegesserie spricht eine klare Sprache. Und sie legten auch gleich richtig los. Gerade mal 38Sekunden standen auf der Uhr da verwandelten die Gastgeberinnen ihren ersten Siebenmeter.Den zweiten hielt dann Veronika Stöcker, aber nach 5 Minuten war die Landsbergerinnen trotzdem schon 4:1 hinten. Gut dass der nächste Siebenmeter der Gastgeberinnen wiedergehalten wurde. Aber im Angriff gelang den TSV Damen noch wenig. Gegen die offensive Abwehr der Eichenauerinnen kam es immer wieder zu Ballverlusten und man fing sich so Gegenstoß Tore ein. Erst mit einem von Annkatrin Enders verwandelten Siebenmeter gelang das zweite Landsberger Tor (2:7/9.). Die Gastgeberinnen legten nochmal ein drauf, dann begannen mansich zu fangen und mit drei schnellen Treffern stellt man den Anschluss her (5:9/10.).Jetzt bot man den SV Damen besser Paroli und besonders Barbara Bonfert am Kreis wurde immer wieder gut in Szene gesetzt und verwandelte regelmäßig (7:10/13). Eichenau machte weiterhin Druck, vergrößerte so den Abstand wieder, aber Landsberg hielt zumindest einigermaßen den Anschluss. Das 10:16 zur Pause war aber nicht das was man sich erhofft hatte, die schwache Anfangsphase konnte man nicht ausgleichen.Nach der Pause zunächst dasselbe Bild. Eichenau gelang es wieder nicht einen Siebenmeter zu verwandeln, diesmal war Sabrina Schicktanz auf dem Posten, baute aber den Vorsprung noch auf 7 Treffer und hielt den Abstand bis zur 43. Minute (13:20). Das sah nach einer klaren Sache aus. Doch dann bekamen die Landsberger Damen immer besser Zugriff auf das Angriffsspiel der Gastgeberinnen. Sie gaben nicht auf und mit einem 5:0 Lauf war man auf einmal in Schlagdistanz (18:20/53. Es wurde nochmal eng. Die Abwehr funktionierte auch wenn kurz hintereinander 2x2 Minuten und die anschließende rote Karte für Lena Hierstetter es nicht leichter machten. Leider konnte man die Ballgewinne nicht zu erfolgreichen Gegenstößen nutzen. Eichenau traf jetzt auch wieder, aber Dank der Tore von Annemarie Scheld und nochmal Barbara Bonfert blieb man dran. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre auch ein Sieg drin gewesen, das Spiel hätte in der Schlussphase noch kippen können.2„Ja schade, dass sich die Mannschaft in der Schlussphase nicht für die gute Moral und die Leistungssteigerung belohnen konnte, ein Erfolg wäre nicht unverdient gewesen,“ bedauert Trainer Ecki Herber die Niederlage. „Aber unser Problem waren natürlich die ersten Minuten, in die wir Eichenau ins Gegenstoß Spiel haben kommen lassen. Das war ja nicht unerwartet. Und dem Rückstand sind wir lange hinterher gelaufen. “

Veronika Stöcker, Sabrina Schicktanz, Lena Hierstetter (2), Jana Ludwig, Annkatrin Enders(3/1), Julia Barbara Bonfert (7/1), Kemeny Franziska, Janina Pömsl, Julia Anders, StellaMakella (2), Julia Hahn (2), Annemarie Scheld (6/3), Sandra Kohlberg,


Wieder ein Heimspiel für die Damen

 

Für die Damen geht es vorher um 14:00, auch im Sportzentrum gegen den Tabellenletzten, den TSV Murnau. Auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag, mit Sicherheit keine leichte Aufgabe. Im Hinspiel musste bis zum Schluss intensiv arbeiten um den 20:18 Erfolg unter Dach und Fach bringen. Der Aufsteiger aus dem Oberland hat zu Letzt gute Leistungen abgeliefert. Den TSV Peißenberg hat man im Heimspiel geschlagen und sich bei der HSG Isar-Loisach einen Punkt erkämpft. Die Abwehr wird gegen die sicheren Rückraumschützinnen der Gäste gefragt sein.

 

Zeitgleich laufen die zweiten Herren bei der Zweiten des TSV Gilching auf.


Verdienter 19:15 Heimsieg gegen den TSV Weilheim

Die Gäste machten es den Landsberger Handballerinnen nicht leicht. Aber mit einer starken Abwehrleistung schufen sie sich die Grundlage für einen insgesamt verdienten Erfolg.

Beide Mannschaften taten sich zunächst schwer den Ball im Kasten unter zu bringen. Nicht, dass es keine Chancen gab, aber es wurde eifrig das Aluminium strapaziert (1:1/9.).

Dann wurde man auf beiden Seiten erfolgreicher (5:5/19.). Die Gastgerberinnen tat sich dabei lange schwer gegen den stabilen Mittelblock der Weilheimerinnen. Den Angriffen fehlte oft die Tiefe vieles ging nur in die Breite. Aber die Abwehr stand immer besser und man nutze jetzt die Ballgewinne um mit Tempo konsequent nach vorne zu spielen. Da fand man dann auch die Lücken und legte einen 5:0 Lauf hin (10:5/27.). Weilheim fing sich und stoppte den Landsberger Schwung. So ging man mit einem 11:7 in die Pause. Bei besserer Chancenverwertung hätte die Führung durchaus höher sein können. Aber die gegnerische Torhüterin war immer wieder reaktionsschnell auf dem Posten.

Landsberg erwischte in der zweiten Hälfte den besseren Start und baute den Vorsprung mit schön herausgespielten Toren wieder zum 14:7 (35.) aus. Die 1. Und 2. Welle wurde nach Ballgewinnen effektiv genutzt.

Doch die Gäste konterten und holten in der nun kampfbetonten Partie wieder zum 14:13 (40.) auf. Wichtig, das Lena Hierstetter mit ihrem nächsten Treffer die Gäste nicht näher heran kommen ließen.

Die Landsbergerinnen behielten die Ruhe und trafen wieder auch in Unterzahl, so mit einem herrlicher „Billard-Tor“ (17:13/49.) von Rechtsaußen Marina Hereth. Sie legte gleich nochmal nach (18:14/51.). Aber dann ging wieder auf beiden Seiten erstmal nichts mehr, die Abwehrreihen und die Torhüterinnen bestimmten das Spiel. Die heimischen Damen überstanden eine Unterzahl unbeschadet und erst in der letzten Minute traf jede Mannschaft nochmal.

So feierten die Landsbergerinnen ihren verdienten 19:15 Sieg und rücken damit in der Tabelle auf Platz 5 vor.

 

Nadja Marx, Veronika Stöcker, Ruth Krenss (1), Lena Hierstetter (4), Marina Hereth (6/1), Barbara Bonfert, Kemeny Franziska, Eilane Abe, Annkatrin Enders (2), Julia Anders, Stella Makella, Julia Hahn (1/1), Annemarie Scheld (4), Jessica Menius (1)


 

Am Schluss fehlte ein Quäntchen Glück, 27:28 Niederlage in Ottobeuren

 

Nachdem man in der letzten Viertelstunde noch gut aufgeholt hatte, fehlte den Landsberger Handballerinnen am Ende das Quäntchen Glück um zumindest einen Punkt mitzunehmen. Die Gastgeberinnen standen mit nur zwei Unentschieden auf dem Konto, zwar vor dem Spiel nur auf dem vorletzten Platz. Sie hatten aber auch mehrfach nur knapp verloren und präsentierenden sich zu Hause wesentlich stabiler als in den letzten Spielen. Offensichtlich ist die Mannschaft dabei, sich nach dem Abstieg aus der Landesliga und der Neuformation immer besser zu finden. So und ließen sich von zwei schnellen Landsberger Auftakttoren nicht verunsichern. So begann die Partie ausgeglichen (4:4/6.), dann kamen die Gäste vom Leck besser ins Spiel und legten 3 Tore vor (7:4/10.). Das hielt jedoch nicht lange und zwei Landesliga erfahrene Gastgeberinnen zeigten was sie drauf haben und sorgten für den Ausgleich. Landsberg legten mit Toren von Marina Hereth wieder vor (11:9/21.), aber zur Pause

hatte dann Ottobeuren die Nase vorne (12:13/30.).

Nach der Pause lagen dann zunächst die Vorteile bei den Landsbergerinnen, wieder Marina Hereth und Jessica Menius legten immer wieder ein Tor vor (16:17/38.). Aber hinten bekam man die Reihen nicht richtig dicht. In der Abwehr fand Ottobeuren immer wieder Lücken. Besonders die zwei heimischen Torjägerinnen waren kaum zu bremsen. 16 Feldtore ging am Schluss auf ihr Konto. Trotzdem hielt man das Spiel offen. Doch dann zogen die Gastgeberinnen mit vier sehr glücklichen Treffern auf 18:22 (46.) weg. Doch die Landsberger Damen kämpften und waren schließlich wieder auf ein Tor dran (23:24/55.). Doch Ottobeuren hatte jetzt wieder die glücklichere Hand, nutze seine Chancen besser und hielt so den Vorsprung. Mit viel Einsatz gelangen den Landsberger Damen in der letzten Spielminute noch zwei Treffer, aber das war dann doch einer zu wenig.

„Ja, heute war unser Problem die Abwehr. Da standen wir nicht so kompakt und waren nicht so konsequent. Im Angriff machen wir es ja zurzeit deutlich besser, 27 Tore sind ja ganz ordentlich. Nur schade, wenn es dann nicht für den Sieg reicht, da müssen wir dran arbeiten,“ war dann das Fazit von Trainer Ecki Herber.

 

Veronika Stöcker, Nadja Marx, Hierstetter Lena (3), Marina Hereth (10/3), Barbara Bonfert (3), Kemeny Franziska, Eilane Abe, Janina Pömsl (3/1), Julia Anders, Kohlberg Sandra, Jessica Menius (8),


 

 

Eigentlich nicht unterlegen, aber trotzdem verloren

 

Mit einer 16:19 Niederlage kamen die Landsberger Handballerinnen vom Spiel beim BSC Oberhausen zurück. In einer Partie von zwei an diesem Tag relativ gleichwertigen Teams fehlte es ihnen ein Stück an der Durchschlagskraft im Angriff und der Effizienz im Abschluss um die Punkte mitzunehmen. So entstand dann am Ende eine dieser Niederlagen die so nicht hätten sein müssen.

Die Landsbergerinnen starteten gut und gestalteten das Spiel zunächst offen. Die Führung wechselte immer wieder, aber man geriet nicht in größere Rückstände (7:7/21.). Jedoch wurde schon jetzt deutlich, dass im Rückraum einfach zu viele Spielerinnen fehlten. Manuela Friedrich und Jana Ludwig sind verletzt und die durchsetzungsfähigen Jessy Menius und Janina Pömsl konnten nicht dabei sein. Als dann das Landsberger Spiel vor der Pause etwas an Linie verlor, nutzen  die Gastgerberinnen die daraus resultierenden Ballverluste um auf vier Tore weg zu ziehen (8:12/30.).

 

In der zweiten Halbzeit kämpfte man sich wieder heran (12:14/37.). Man erarbeitete sich weitere Chancen konnte je doch zu wenige davon nutzen. Mal fehlte die Durchschlagskraft mal wurden Lücken nicht genutzt oder freie Würfe und Gegenstöße nicht verwandelt. Die Landsberger Damen zeigten Engagement fingen sich aber immer wieder Gegenstöße ein und waren so wieder deutlicher hinten (12:16/44.). Man versuchte einiges, geriet aber dadurch auch eher mal in Hektik und fand so nicht zum strukturierten Spielaufbau, der zu den Stärken der Mannschaft gehört. Dann kamen noch unglückliche Strafzeiten dazu. In der Schlussphase gelang es dann noch einen 6 Tore Rückstand (13:19/53.) auf den Endstand von 16:19 zu verkürzen.

Für Trainer Ecki Herber war dann auch nach dem Spiel klar, „heute waren wir sicher nicht die eindeutig unterlegene Mannschaft, das haben wir schon eher selbst verloren. Klar waren wir nicht optimal aufgestellt, aber die Chancen waren trotzdem da. So ein Spiel kann man auch gewinnen. Aber abhacken und das nächste Mal besser machen, wir sind in einem Prozess, da muss sich noch manches entwickeln.“

 

Veronika Stöcker, Nadja Marx, Ruth Krenss (1), Hierstetter Lena (5), Marina Hereth (1), Karlinger Antonia, Barbara Bonfert (2), Kemeny Franziska, Abe Eilane, Annkatrin Enders (1),  Stella Makella (3), Hahn Julia (3/3), Kohlberg Sandra


Dem Spitzenreiter Paroli geboten 19:14 Sieg der Landsberger Handballerinnen gegen den TSV Mindelheim 

 

Nach der von allen eher als unnötig erlebten Niederlage in Weßling hatten sich die Landsberger Handballerinnen für das Heimspiel gegen den TSV Mindelheim einiges vorgenommen. Und mit disziplinierten und mit hoher Motivation geführten Partie gelang es Ihnen den aktuellen Spitzenreiter der Bezirksoberliga zu entzaubern.

Die erste Phase des Spiels verlief extrem arm an Toren. Die starken Abwehrreihen beider Teams dominierten. Mindelheim stellt eine stabile 6:0 mit einem körperlich dominierenden Mittelblock. Die Gastgeberinnen verteidigten beweglicher mit offensiven Elementen. Auf beiden Seiten tat man sich im Angriff schwer. Die Landsbergerinnen brachten die gegnerische Abwehr zunächst nicht so in Bewegung, das sich Lücken aufgetan hätten. Erst nach 12 Minuten erzielten sie das erste Tor (1:2). Dazu kam, dass man etwas Pech beim Wurf hatte und zwei Siebenmeter nicht nutzen konnte. Aber die Gastgeberinnen spielten konsequent weiter. Aus der sicheren Abwehr heraus kam man über die 2. Welle zum Erfolg (3:3/12.). Langsam fand man den Schlüssel zum Erfolg und nach einer Viertelstunde funktionierte das langsam immer besser. Die Siebenmeter saßen jetzt und die starke Nadja Marx im heimischen Tor hielt zwei Strafwürfe. Auch im Positionsangriff blitze jetzt mehr das spielerischen Potential auf, allerdings war die Mindelheimer Torhüterin nicht so leicht zu überwinden. So ging es nur mit einem 7:5 in die Pause.

Landsberg kam mit viel Schwung aus der Kabine, im Angriff wurde richtig Tempo gemacht. Auch von außen baute man mehr Druck und kam nur auch hier zu Toren. Eine doppelte Unterzahl überstand man gut, erzielte sogar noch zu viert mit schnellen Spiel einen Treffer, der Vorsprung wuchs (11:7/38.). Die nach Abschluss ihres Studiums wieder zum Team gestoßene Janina Pömsl kam immer besser in Fahrt und baute den Vorsprung auf 16:7 aus. Dabei nutze man nicht mal alle Chancen konsequent. Und die Abwehr war weiter eine Bank.

Trainer Ecki Herber nutze das nun zu mehr Wechseln, um der ganzen Mannschaft Spielanteile zu geben. Jetzt war man nicht mehr ganz so dominierend, aber Angst um den Erfolg musste niemand haben. Letztlich brachten die Landsberger Damen den Sieg sicher nach Hause.

Ecki Herber war dann auch ganz zufrieden, auch wenn er (natürlich) noch ungenutztes Potential sieht, „der Schlüssel war sicher unsere gute Abwehrleistung. Besonders das Mindelheimer Kreisspiel konnten wir ziemlich einschränken. Wichtig, dass wir geduldig weiter gespielt haben als es noch nicht so lief. Tore hätte ich mir schon mehr gewünscht, die Chancen waren ja. Da müssen wir noch an der Effizienz arbeiten. Aber insgesamt ein schöner Erfolg.“

 

Veronika Stöcker, Nadja Marx, Ruth Krenss, Hierstetter Lena (1), Marina Hereth (5), Karlinger Antonia, Barbara Bonfert, Kemeny Franziska, Pömsl Janina (8/2), Anders Julia, Stella Makella (1), Hahn Julia, Kohlberg Sandra, Jessica Menius (4/1), 


Das waren ein paar Fehler zu viel 15:18 Niederlage der Landsberger Handballerinnen beim SC Weßling

 

Am Schluss waren es dann einfach zu viele eigene Fehler für die Landsberger Handballerinnen in der Bezirksoberliga beim SC Weßling, so stand am Ende die Niederlage. Beide Teams konnten nicht in Bestbesetzung antreten, aber das schien die Landsberger Damen zunächst nicht zu behindern. Sie legten los wie die Feuerwehr und mit schnellen druckvollen Spiel gingen sie deutlich in Führung (4:0/5.). Und die Abwehr verschob gut und ließ wenig zu.

Erst mit einem Siebenmeter gelang Weßling in der 8. Minute das erste Tor.

Nach einer Auszeit fing sich die heimische Abwehr und Tore wurden auf beiden Seiten Mangelware. Landsberg spielte im Angriff weiter schnell, aber selten so richtig zwingend. Immer wieder kam der letzte Pass nicht an oder einem Wurf fehlte die Überzeugung. Aber Dank der guten Abwehrleistung und einer starken Vroni Stöcker im Tor blieb man vorne, auch wenn die Gastgeberinnen langsam aufkamen (6:4/19.). Die Gäste vom Lech spielten ihr Angriffe geduldig aus und waren in der 27. Minute wieder mit 3 Treffer vorne (9:6). Doch in den letzten Sekunden vor der Pause fing man sich unglücklich noch ein Tor ein, so ging es nur mit einem 9:8 in die Pause.

Weßling hat Anwurf und nütze das um schnell den Ausgleich zu erzielen. Landsberg konterte nochmal, aber dann setzen sich die Gastgeberinnen mit vier Toren in Folge auf 13:11 (43.) ab.

Dabei profitierten sie von der steigenden Fehlerquote im Landsberger Spiel. Pässe kamen nicht an, Bälle gingen durch technische Fehler verloren und Chancen wurden zu wenig genutzt. So kassierte man etliche erfolgreiche Gegenstöße. Im eigenen Angriff lief wenig zusammen, immer wieder rannte man sich in 1:1 Aktionen in der stabilen heimischen Abwehr fest. Da machte sich auch das Fehlen der zwei Rückraumwerferinnen Jana Ludwig und Manuela Friedrich bemerkbar. Ein paar einfache Tore hätten schon gut getan. So war  für jeden Treffer viel Aufwand nötig. Man kämpfte auch bis zur letzten Sekunde, musste sich aber doch mit 15:18 einem gar nicht so überlegenen Gegner geschlagen geben.

„Ja das war wirklich eine vermeidbare Niederlage. Das hätten wir heute schon lösen können. Aber vor allem in der zweiten Hälfte haben wir einfach zu viele einfache Fehler gemacht und nicht clever gespielt. Das hat es Weßling einfach gemacht,“ war das Fazit von Trainer Ecki Herber .

 

Veronika Stöcker, Nadja Marx, Marina Hereth (1), Hierstetter Lena (2/1), Karlinger Antonia, Barbara Bonfert (1), Pömsl Janina (3/2), Enders Annkatrin, (3/2), Anders Julia, Stella Makella, Julia Hahn, Sandra Kohlberg (2), Jessica Menius (3)


Start gelungen - klarer Sieg der Landsberger Handballerinnnen gegen den Eichenauer SV

 

Gespannt waren alle vor dem ersten Spiel der Landsberger Handballerinnen in der neuen Saison der Bezirksoberliga. Mannschaft, Zuschauer und wohl auch Trainer Ecki Herber bei seinem ersten Punktspiel mit den Damen. Man spielte zwar zu Hause, aber gleich gegen den Eichenauer SV, der in den vergangenen Jahren ein unangenehmer Gegner war.

Doch auf dem Feld ließen sich die Landsbergerinnen davon wenig anmerken. Von der ersten Minute an stand die Abwehr, verschob sauber und ließ so keinen Raum für Lücken. Im Angriff wurde schnell gespielt und auch die zweite Welle funktionierte. So waren noch keine 2 Minuten auf der Uhr und man führte mit 2:0. Man legte nach und konnte mit einem Siebenmeter den Vorsprung auf 5:1 (11.) ausbauen. Die Gäste reagierten mit einer Auszeit und steigerten sich fortan in der Abwehr. So konnten sie verkürzen (6:4/17.). Und als bei Landsberg die Angriffe nicht mehr so sauber ausgespielt wurden und Eichenau der Angriff mehr Druck entfaltete, begann der Vorsprung zu schmelzen. In der 20. Minute musste man so den Ausgleich hinnehmen (7:7). Aber die heimische Abwehr stabilisierte sich wieder und eroberte Bälle, die mit schnellen Angriffen in Tore umgemünzt wurden.

Das kleine Tief war schnell überwunden, man legte eine 4:0 Serie hin und war kurz darauf wieder wieder mit 11:7 vorne (23.). Auch als Ecki Herber durchwechselte hielt der Vorsprung. Grundlage war die Defensive mit einer aufmerksamen Veronika Stöcker im Tor. So ging es mit einem 14:8 in die Pause.

Wie schon beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams versuchte der Gästetrainer Werner Stricker das Blatt mit einer offensiven Abwehrvariante noch zu drehen. Zunächst griff diese und Eichenau verkürzte, aber die Landsberger Abwehr machte den Gästen den Torerfolg weiterhin schwer. Mit einer konsequenten 6:0 Deckung und einem guten Blockverhalten ließ man kaum Treffer aus dem gebundenen Spiel zu. Im Angriff taten sich jetzt auch die Gastgeberinnen schwerer, so dass man seltener zum Torerfolg kam. Das führte zu Ballgewinnen für Eichenau und anschließenden Gegenstößen. Aber da war ja noch Torhüterin Nadja Marx, sie kam zur zweiten Halbzeit  ins Spiel, die etliche dieser Chancen zu nichte machte. So waren Tore jetzt eher Mangelware, aber die heimische Führung geriet nicht in Gefahr (18:12/55.).

 

Guter Stimmung war dann auch der Trainer. "Mit großen Teilen des Spiels bin ich recht zufrieden. Da haben wir umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Die Abwehr ist kompakt geblieben und hat oft geblockt, ebenso haben die Torhüter eine gute Leistung gezeigt. Im Angriff hat das ebenfalls gut funktioniert, nur in der zweiten Hälfte ist es dann manchmal nicht mehr so rund gelaufen, da haben uns die Lösungen gefehlt. Aber die Mannschaft befindet sich in der Entwicklungsphase, das wird schon. Wichtig ist vor allem mit einem Sieg in die Saison zu starten, das gibt allen ein gutes Gefühl."

 

Veronika Stöcker, Nadja Marx, Ruth Krenss, Lena Hierstetter (1), Marina Hereth (2), Antonia Karlinger, Barbara Bonfert (3), Franziska Kemeny, Eliane Abe (1), Jana Ludwig (4/3), Stella Makella (2), Annkarin Enders, Manuela Friedrich (3), Jessica Menius (3)

 

Foto: Simon Kohn


Stehvermögen bewiesen und auch gleich einen Turniersieg gefeiert

 

Gut Fahrt aufgenommen haben die Landsberger Handballerinnen in der Vorbereitung auf die Bezirksoberliga Saison 2019/2020.

Am vorletzten Wochenende ging es zum Vorbereitungsturnier nach Schongau. Der

„Fleischi´s Sportkisten-Cup 2019“ war auch mit Bezirksoberligisten gut besetzt. Man konnte zwar nur in kleiner Besetzung antreten, überstand aber die Gruppenphase mit nur einer Niederlage. In den folgenden KO-Spielen gab man sich keine Blöße und erreichte so das Finale. Da lief es gegen den mittelfränkischen TSV Altenberg zunächst nicht so wie gewollt,

in der Abwehr zeigte man ungewohnte Schwächen. Aber die Landsberger Damen kämpften sich zurück und mit viel Einsatz sicherte man sich den Turniersieg.

Eine Woche später ging es dann in eigener Halle in Trainingsspielen gegen den TSV Haar und die MTSV Schwabing. Anders als in Schongau, wurde nun jeweils über die regulären vollen 2X30 Minuten gespielt. Die Landsbergerinnen waren diesmal besser besetzt und Trainer Ecki Herber konnte etliche verschiedene Besetzungen testen. Seine Mannschaft zeigte viel Bewegung im Angriff und bei Ballgewinnen schnelles Spiel nach vorne. So kam man auch über die erste und zweite Welle immer wieder zum Erfolg. Aber nicht nur im Angriff, auch in der Abwehrt war man schnell auf den Beinen. Das Verschieben klappte oft

schon recht gut. Da zahlte sich die Arbeit im konditionellen Bereich aus. Im zweiten Spiel des Tages und auch noch bei einem kleinen 20 Minütigen Nachschlag, nochmal gegen die MTSV Schwabing, bewies man über insgesamt 140 Spielminuten Stehvermögen und blieb am Schluss in allen Spielen siegreich.

Erstmals wieder dabei nach ihrer Familienpause war Jessica Menius. Mit ihrem druckvollen Spiel und wuchtigen Würfen ist sie eine wertvolle Bereicherung für den Landsberger Rückraum. Nachdem die eigenen Torhüterinnen verhindert waren half Sabrina Schicktanz zwischen den Pfosten aus. Sie zeigte, dass sie trotz ihrer Spielpause nichts verlernt hat und war ein sicherer Rückhalt.

Trainer Ecki Herber war dann auch ganz zufrieden, „das klappt zwar noch nicht immer ganz so wie es soll, aber war bisher schon eine ganz ordentliche Vorbereitung und heute eine gute Vorstellung. Die Damen hängen sich rein und arbeiten intensiv mit. Und heute haben noch 5 Spielerinnen gefehlt, wenn die dabei sind, haben wir noch einige Möglichkeiten mehr.

Klar, als Trainer ist man nie ganz zufrieden, hat immer noch Wünsche, aber das passt schon. Vielen Dank noch mal an Sabrina fürs Aushelfen.“

Bis zum ersten Saisonspiel, am 13.10. zu Hause im Sportzentrum, gegen den Eichenauer SV, ist noch etwas Zeit um weiter am Feinschliff zu arbeiten.


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