Trainer:
Florian Pfänder 0173/4919404
Trainingszeiten/-ort:
Dienstag, 20:00 - 21:30 Uhr, DZG Halle
Donnerstag, 20:00 - 21:30 Uhr, Sportzentrum
Das wird eine interessante Saison 2025/2026
So ist die Einschätzung von Trainer Florian Pfänder.
Wenn Trainer sowas sagen, meinen sie in der Regel: das wird nicht so einfach. Und für die 1. Herrenmannschaft wird es sicher nicht einfach den personellen Umbruch zu verarbeiten, es gibt leider doch etliche Abgänge. Niko Putz hat seine Karriere beendet und da Christoph Dreher zu seinem
Heimatverein nach Schongau zurückgekehrt ist, fehlen zwei wichtige Torschützen. Mit Simon Grieshammer, er ist für längere Zeit im Ausland, steht ein weiterer Linkshänder nicht mehr zur Verfügung. Aus den verschiedensten Gründen sind ebenfalls Marco Spranger, Alexander Schwarz und
Torhüter Sascha Horn nicht mehr dabei.
Keine Veränderungen gibt es erfreulicherweise bei den Trainern. Es steht wieder Florian Pfänder an der Seitenlinie und Agim Ajeti ist Torwart- bzw. Cotrainer. Da wird es verstärkt auf die Jugend ankommen. Die Nachwuchsspieler Daniel Bauer, Tobias Müller und Ludwig Kreiß hatten in der letzten Saison schon etliche erfolgreiche Einsätze bei den 1. Herren, sie trainieren engagiert mit. Die Trainer sind sich einig, „die Jungs ziehen gut mit und
entwickeln sich ordentlich weiter“. Neu dazugekommen ist auch Linksaußen André Pfeffer aus Bobingen und der bosnische Rückraumspieler Harun Cimpo. Auf der Torhüterposition wäre Verstärkung noch wünschenswert, da unklar ist, ob Dominik Keller rechtzeitig fit ist.
Eine wichtige Rolle kommt somit auch der Zusammenarbeit mit der 2. Herrenmannschaft unter ihrem neuen Trainer Andrei Pankler zu. Unter den Bedingungen des neuen Passwesens im Deutschen Handballbund ist eine engere Zusammenarbeit möglich. So hofft man bei der Festlegung des Stammkaders der 1. Herren Ende August bzw. Anfang September auch in der neuen personellen Konstellation eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen zu können.
Personelle Probleme haben sich auch durch die letzte Saison gezogen. Man war eigentlich gut aufgestellt und hatte einen Platz in der Spitzengruppe im Visier. Aber mit „voller Kapelle“ konnte man selten auflaufen. Der Auftaktsieg bei der SG Kaufbeuren/Neugablonz fiel etwas mühsam aus. In Weilheim verlor man dann nach einer Aufholjagd knapp. Auch im ersten Heimspiel gegen die HSG Isar-Loisach hatte man das Nachsehen. Dann wurde es zunehmend besser, man zeigte ansprechende Leistungen und arbeitete sich in der Tabelle nach oben. Um die Jahreswende war man im oberen Mittelfeld, trotz aller Verletzungsprobleme.
Die Niederlage gegen Kaufbeuren zu Beginn der Rückrunde war dann eher eine Delle. Sicher auch wegen der ständigen Personalprobleme, die Verletzungen waren die einzige Konstante in der Rückrunde. Man fand nie so richtig zu dauerhafter Stabilität. Mal lief es besser, mal fand man
einfach nicht ins Spiel. Aber es war früh klar, dass man mit dem Abstieg nichts zu tun haben
würde und beendete die Saison auf einem ordentlichen 5. Tabellenplatz und steigerte sich damit gegenüber der Vorsaison (8.Platz).
Für die Landsberger kommt es jetzt
vor allem darauf an in der neuen personellen Konstellation zu einem Team zusammen zu wachsen.
Da sind vor allem auch die älteren Spieler mit ihrer Erfahrung gefragt.