Kontakt:
Franziska Kemeny: 01522 8896802
Trainingszeiten/-ort:
Montag, 20:00 - 21:30 Uhr, Sportzentrum
Donnerstag, 20:00 - 21:30 Uhr, DZG Halle
Es war eine durchwachsene Saison 2024/2025 für die Landsberger Handballerinnen in der Bezirksoberliga.
Man kam schwer rein und kassierte gleich zu Beginn zwei deutliche Niederlagen, bis es dann gegen den Eichenauer SV mit einer deutlichen Steigerung und einer gelungenen Schlussphase den ersten klaren Sieg gab.
Doch richtig Konstanz brachte das nicht. Mal war die Abwehr nicht so kompakt, dann stand man da gut, aber dafür fehlte im Angriff die Effizienz oder technische Fehler störten den Spielfluss. Auch konnte man nicht so oft in Bestbesetzung antreten, aber mit einer besonders kämpferisch starken Leistung holte man sich dann zu Hause gegen den SC Weßling die Punkte.
In der Rückrunde wurde es besonders zum Schluss hin besser. Dabei war es keine Überraschung, dass man mit den Spitzenteams nicht mithalten konnte. Dafür gelangen Siege gegen Teams, denen man in der Vorrunde noch unterlegen war. So war der Erfolg gegen den damaligen Dritten aus Waltenhofen eine nicht unbedingt zu erwartende Überraschung und mit dem verdienten doppelten Punktgewinn gegen den TSV Murnau gab es noch einen guten Saisonabschluss. Damit rückte man noch auf den 7. Tabellenplatz vor.
In die neue Saison starten die Damen mit neuer Energie und viel Zuversicht. Über den Sommer hat sich im Team einiges verändert – etliche Spielerinnen haben den Verein aus den verschiedensten Gründen verlassen oder sich aus dem aktiven Spielbetrieb zurückgezogen. Andere wollen höherklassig spielen. So wird Hana Becirhodzic künftig beim TSV Schwabmünchen in der Regionalliga auflaufen und Mareike Böhm will sich dort auf die Jugendregionalliga konzentrieren. Ihre Rückkehr haben Veronika Straßer und Gabriela Cistelecan angekündigt. Man hofft auch Nachwuchsspielerinnen, die zuletzt A-Jugend gespielt haben, Stück für Stück in das Team integrieren zu können. Auch wenn der Kader etwas kleiner ist, das hat neue Dynamik und frischen Schwung ins Mannschaftsgefüge gebracht. „Wir haben uns als Team weiterentwickelt“, sagt Trainer Amer Becirhodzic, der die Mannschaft nun in der zweiten Saison betreut. Er kennt die Mannschaft inzwischen deutlich besser und weiß genau, an welchen Stellschrauben er arbeiten muss, um das volle Potenzial der Mannschaft auf die Platte zu bringen. Auch die Spielerinnen wissen genauer,
wo und wie sie gefragt sind. „Man muss sehen, was wir in dieser Konstellation umsetzen können, ich hab schon ein paar Ideen“, lässt er sich noch nicht in die Karten schauen.
Neu im Trainerteam ist Co-Trainer Christoph Stöcker, der frische Impulse ins Training einbringt und an der Seitenlinie für zusätzliche Unterstützung sorgt. Gemeinsam arbeitet das Duo intensiv daran, die Mannschaft optimal auf die neue Spielzeit vorzubereiten. Neben gezielten Trainingseinheiten liegt der Fokus dieses Jahr besonders auf Teamgeist, Kommunikation und schnellem Umschaltspiel. „Wir sind motiviert, hungrig und bereit, wieder anzugreifen“, so der Tenor aus dem Team.
Trotz der Erfahrungen in der letzten Saison, in der man hinter den eigenen Erwartungen zurückblieb, richtet die Mannschaft den Blick optimistisch nach vorne: „Wir haben viel gelernt und vor allem als Team noch enger zusammengefunden,“ betonen die Spielerinnen. In der Vorbereitung hat man auch schon ansprechende Leistung gezeigt.
In die Oberliga aufgestiegen ist die SG Biessenhofen-Marktoberdorf. Dafür ist deren zweite Mannschaft neu in der Liga und der TSV Schongau sowie der SV Pullach sind auch wieder dabei. Die Landsbergerinnen wollen in der neuen Saison nicht nur Punkte sammeln, sondern auch wieder attraktiven, kämpferischen Handball zeigen, der den Zuschauerinnen und Zuschauern in der Halle Freude macht. Die Stimmung ist gut, der Zusammenhalt spürbar – genau die Basis für eine erfolgreiche Saison.