damen


Ein gute Entwicklung gezeigt – was in Zukunft geht, muss man sehen

 

Auch bei den Damen hat vor allem die Corona Pandemie für eine ungewöhnliche Saison in der Bezirksoberliga gesorgt.

 

Gespielt wurde erstmals in einer Vorrunde in zwei geografisch aufgeteilten Gruppen. Die Landsbergerinnen wurden der Westgruppe zugeteilt.

Ein kontinuierlicher Spielbetreib kam selten zu Stande, es gab zwei größere Unterbrechungen, auch Corona bedingt. Es wurde zudem immer klarer, dass die

Westgruppe wesentlich stärker war, als die Ostgruppe. 
Immer wieder hatte man mit dem 
knappen Kader zu kämpfen. Aber Christoph Spitschan („Spitz“), sagte immer wieder, „man muss das Beste daraus machen“.

Und das gelang immer wieder mit Flexibilität und Einsatzwillen. So fügte man z.B. dem späteren Meister, dem Eichenauer SV, überraschend die einzige Niederlage bei

und das auswärts, ohne Auswechselspielerin. Nur knapp verpasste man die „Play ups“. Etwas mehr Glück bei engen Spielen und man wäre oben dabei gewesen.

So ging es dann in die „Play downs“, die auch, wie die Aufstiegsrunde, von den Teams der Westgruppe dominiert wurden.

Aber mit dem Abstieg hatte man nichts zu tun. Mit drei Siegen sicherte man sich den zweiten Platz, punktgleich mit dem Ersten. Im Frühjahr kam es in der Liga immer

mehr zu, teilweise sehr kurzfristigen, Ab sagen. Nicht immer waren die angeführten (Corona) Gründe nachvollziehbar. Der Modus bot Raum für taktische Überlegungen,

welche Spiele noch wichtig und welche für Abstiegsfrage unerheblich waren. Verschärft wurde das durch den Rückzug von zwei Teams, die damit schon als Absteiger

feststanden. Für Spitz und sein Team gab es solche Überlegungen nicht, man sagte nie ab und hätte gerne jedes Spiel bestritten.

Mehr als deutlich wurde so, wie positiv sich die Mannschaft entwickelte. Trotz des engen Kaders, jetzt immer wieder durch A-Jugendliche verstärkt, wurde das Team

von Spiel zu Spiel stärker. Eine Entwicklung die Spitz gerne fortsetzten würde. „Einfach eine tolle Truppe“ lobte er sein Team. Je länger wir spielen, desto besser

werden sie. Was da möglich ist muss sich aber erst noch zeigen. Wieder gibt es Abgänge zu verkraften. Vanessa Nega und Alina Heß sind nicht mehr dabei und die im Laufe der Saison wieder eingestiegene Ruth Krenss beendet ihre Handballkarriere. Bei Nadja Marx hat sich schon im Winter Nachwuchs angekündigt. Und nicht alle werden immer zur Verfügung stehen können. 

Da ist es gut, dass Veronika Stöcker im Kasten ein erfolgreiches Comeback feierte und auch aus der Jugend rücken erfreulicherweise junge Spielerinnen nach,

oder laufen mit einem Doppelspielrecht auf. Der eine oder andere Zugang ist auch noch möglich. „Es gibt schon noch einige Möglichkeiten, aber halt auch noch etliche Ungewissheiten im Kader. Deshalb lässt sich nicht so richtig an letzte Saison anknüpfen, hat ein bisschen was von Neuanfang, macht die Vorbereitung nicht einfach.“ ordnet

Trainer Christoph Spitschan die Situation ein. „Aber die, die da sind, ziehen im Training ordentlich mit und wir machen eine intensive Vorbereitung. Schauen wir mal,

was wir da entwickeln können.“ Am 15.10. geht es daheim gegen die Aufsteiger der SG Kaufbeuren/Neugablonz  los. Aufgestiegen ist auch noch der TSV Gilching. Ansonsten trifft man wieder auf die alten Bekannten. Gespielt wird bislang wieder im normalen Modus, also in einer eingleisigen Liga.

 

Trainer:

Christoph Spitschan 0162/7198599

 

Trainingszeiten:

Mo: 20.00 - 21.30 Uhr, SPZ
Do: 20.00 - 21.30 Uhr, Saarburghalle

 

 

Kontakt

TSV 1882 Landsberg e.V.

Abteilung Handball

Hungerbachweg 1

86899 Landsberg

 
Abteilungsleitung:

Roland Neumeyer
Telefon: 0163/8466815

E-Mail:  neumeyer.roland@gmail.com