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Mit stark verändertem Kader vor neuen Herausforderungen

 

ES IST SCHON EINE GLÜCKLICHE FÜGUNG FÜR DIE LANDSBERGER HANDBALLERINNEN, DASS SIE MIT CHRISTOPH SPITSCHAN, „SPITZ“ WIE ER GENANNT WIRD, EINEN SEHR ERFAHRENEN TRAINER HABEN, DER ZWAR ALLES MIT GROSSEN ENGAGEMENT,ABER IMMER AUCH MIT DER NÖTIGEN GELASSENHEIT ANGEHT.

 

Es ist schon eine glückliche Fügung für die Landsberger Handballerinnen, dass sie mit Christoph Spitschan, „Spitz“ wie er genannt wird, einen sehr erfahrenen Trainer haben, der zwar alles mit großen Engagement, aber immer auch mit der nötigen Gelassenheit angeht. Denn die Herausforderungen denen Trainer und Team gegenüber stehen, werden nicht weniger.
Zum Einen gab es für diese Saison zum Beispiel erhebliche Veränderungen 
im Kader. Die langjährige Torhüterin Veronika Stöcker musste aus gesundheitlichen Gründen ihre aktive Laufbahn beenden. Jessica Menius, Marina Hereth, Anni Westermayer, Janina Pömsl, Eli Abe, Julia Hahn, Olfa Tnani, Vera Wiedmann, Stella Makella und Lisa Hierstetter stehen zusätzlich nicht mehr, oder nicht in nächster Zeit als Spielerinnen zur Verfügung. Entweder erfordert die Ausbildung einen Ortswechsel, verlangt der Beruf mehr Zeit ab, gibt es gesundheitliche Gründe bzw. langwierige Verletzungen, oder es kündigt sich erfreulicherweise Nachwuchs an. Alle begleiten die besten Wünsche mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen auf der „Platte“. Fehlen werden sie uns alle, denn ein erheblicher Aderlass ist das schon, da fehlt mehr als eine ganze Mannschaft.

Aber es gibt ja auch Zugänge. Nie wirklich weg war Torfrau Nadja Marx, aber die Babypause war schon wichtig. Im „hohen Norden“, in Ostfriesland, hat Annika Stroers das Handballspielen gelernt. Aus beruflichen Gründen ist sie an den Ammersee gezogen und will auch hier im „tiefen Süden“ wieder spielen. Vanessa Nega kam vom TuS Fürstenfeldbruck. Sie hat eine lange Verletzungspause hinter sich und greift jetzt wieder an.

Im Sportbetrieb forderte und fordert die Covid-19-Pandemie einige Flexibilität, das stellt die nächste Herausforderung dar. Aufgrund von Quarantänemaßnahmen konnten die Damen bis zum Abbruch der Saison 2020/2021 kein einziges Punktspiel bestreiten. Natürlich haben auch sie sich über Online-Maßnahmen versucht, fit zu halten. Da ist vieles gemacht worden, und man hatte auch Spaß dabei, aber das gemeinsame Training ist für einen Mannschaftssport eben unverzichtbar. Sobald es Anfang Juni wieder möglich war, sind die Landsberger Handballerinnen ins Mannschaftstraining eingestiegen und durften endlich wieder mit dem Ball in der Halle arbeiten. Aber auf jeden Fall muss der Trainer nun ordentlich puzzeln um die Mannschaft neu aufzustellen. „Ja das war letztes Jahr schon einfacher. Da waren wir personell besser aufgestellt,

der Kader ist bisher nicht so groß. Aber das werden wir schon hinbekommen“ ist Christoph Spitschan zuversichtlich. Da ist es hilfreich, dass er von seiner Spielphilosophie

her die Spielerinnen flexibel einsetzen will, sie nicht so gerne nur auf eine Position festlegt. „Man wird dann auch noch sehen, wie die anderen Mannschaften aufgestellt sind und wo sie stehen. Die haben ja alle mehr oder weniger die gleichen Probleme zu bewältigen, da wird die Saison schon so etwas wie eine Wundertüte“.

Die dritte Herausforderung ist die „Wundertüte“ Spielplan. Um den Spielplan belastbarer für notwendige Quarantänemaßnahmen zu machen, gibt es einen neuen Spielmodus. Die Landsberger Damen treten wieder in der Bezirksoberliga an. Dort wird in zwei Staffeln gespielt und nach den Faschingsferien gibt es dann

Play-Up- und Play-Down-Spiele.

In der Weststaffel treffen die Landsbergerinnen jeweils im Hin- und Rückspiel auf den TV Waltenhofen, den TSV Ottobeuren, den Eichenauer SV, den SC Weßling, den TSV Mindelheim und den SC Unterpfaffenhofen-Germering. Also Mannschaften, die in der Vergangenheit alle immer ernstzunehmende Gegnerinnen waren. In der Vorbereitung wurde intensiv gearbeitet und jetzt hoffen alle, dass es vor allem wieder möglich ist, eine einigermaßen vollständige Saison, hoffentlich mit Zuschauern, spielen zu können.

 

Trainer:

Christoph Spitschan 0162/7198599

 

Trainingszeiten:

Mo: 20.00 - 21.30 Uhr, SPZ
Do: 20.00 - 21.30 Uhr, Saarburghalle

 

 

Kontakt

TSV 1882 Landsberg e.V.

Abteilung Handball

Hungerbachweg 1

86899 Landsberg

 
Abteilungsleitung:

Roland Neumeyer
Telefon: 0163/8466815

E-Mail:  neumeyer.roland@gmail.com