berichte / News


Einen Schwung Jugend für die Landsberger Handballer

 

 

Einen ganzen Schwung junger Spieler kann die Landsberger 1. Herrenmannschaft als Zugänge verzeichnen. Man war schon länger in Kontakt, jetzt ist es sicher. Ab Mitte August wir der 21-jährige ungarische Rückraumspieler József Balogh zu den Landsbergern stoßen. Er war vor ein paar Wochen schon mal hier und man hat sich in einem gemeinsamen Training beschnuppert und beide Seiten freuen sich jetzt auf eine Zusammenarbeit. Den Kontakt hergestellt hat der ehemalige (ungarische) Landsberger Spieler Zarlan Alberecht. „Mit Zarlan hab ich selbst noch gespielt und der Kontakt ist nie abgerissen. Und als er von József erzählt hat, der nach dem Abitur mal raus wollte, war das natürlich interessant für uns. Wir konnten dann beruflich und bei einer Wohnung behilflich sein. Das hat dann für beide Seiten gepasst“, freut sich Abteilungsleiter Roland Neumeier. 

József Balogh bringt höherklassige Erfahrungen im Seniorenbereich und aus der ersten ungarischen Jugendliga mit.

Auch für Trainer Dirk Meier ist er eine Verstärkung, “nun, wir haben nur einmal trainiert, aber da hat er einige technische Qualitäten und ein sehr gutes Spielverständnis gezeigt. Er hat gleich gut mitgespielt. Ich denke er kann sehr gut in die Mannschaft passen, sowie sie sich gerade entwickelt. Da kommen ja noch einige Junge dazu.“

Der jüngste ist dabei Paul Schweitzer. Er ist ein Landsberger Eigengewächs und jetzt im zweiten Jahr mit einem Doppelspielrecht beim TSV Herrsching in der Jugend Bayernliga aktiv; letztes Jahr noch B-Jugend, jetzt in der A. Franz Triebel hat auch in Landsberg das Handballspielen gelernt, zuletzt in A-Jugend gespielt und greift nun bei den Herren an. Beide sind sie Rückraumspieler und machen nun ihre ersten Erfahrungen bei den „alten“. „Ja das ist schon gar nicht schlecht, macht Spaß, eine andere Trainingsintensität und teilweise deutlich körperlicher“ sind sie sich einig.

Der vierte junge im Bunde ist Marco Spranger, auch ein Rückraumspieler. Er war die letzten 4 Jahre auch in der Herrschinger Jugend aktiv und vorher beim TSV Schongau. Bei seiner Entscheidung mit dem Wechsel in den Seniorenbereich nach Landsberg zu gehen hat auch Mannschaftskamerad Sebastian Ketterer eine Rolle gespielt. Man kennt sich aus der Herrschinger A-Jugend. „Ja klar den Basti hat mir erzählt wie es hier so ist und mir gefällt es super. Ich bin prima aufgenommen worden und hab auch über meinen Vater noch etliche Kontakte nach Landsberg.“

„Ich freu mich richtig über die jungen Zugänge, auch, dass aus der eigenen Jugend Spieler nachrücken“ meint Dirk Meier. „Die drei passen gut und bringen schon einiges an Dynamik rein und sind alle vielseitig einsetzbar. Das gibt uns mehr Optionen im Spiel. Wenn wir jetzt noch einen weiteren Torhüter gewinnen können, ist das schon ganz ordentlich.“

Es sieht also ganz gut aus bei den Handballern. Aber gar nicht zufrieden ist man jedoch mit der Hallensituation in den Ferien. Man hat bei Stadt und Landkreis offensichtlich noch keine Lösung gefunden um Hallen in den Ferien zu öffnen. Das scheint derzeit an den personellen Problemen bei Stadt und Landkreis zu scheitern. „Wenn das so bleibt und wir in den Ferien in keine Halle bekommen, kann das zur Folge haben, dass wir am 3. Oktober mit gerade mal 2 Wochen handballerischer Vorbereitung, und so gut wie ohne Spielpraxis ins erste Spiel gehen müssen. Das ist ein Unding!“, so Abteilungsleiter Roland Neumeyer. 


Bild: Simon Kohn
Bild: Simon Kohn

Frische Luft ist auf die Dauer doch nicht alles

 

Seit Anfang Juni ist die 1. Herrenmannschaft der Landsberger Handballer nach dem abrupten Saisonende wieder im Training. Und zunächst einmal war viel frische Luft angesagt, waren doch die Hallen auf Grund der Corona Pandemie noch gesperrt. Dirk Meier der die Mannschaft auch in der nächsten Saison wieder trainiert, bat deshalb zunächst mal in die Pössinger Au. „Das hat anfangs mal schon ganz gut gepasst. Zu Beginn der Vorbereitung steht eh die Grundlagenarbeit, es gilt sich die notwendige Ausdauer zu erwerben. Und wir haben dann den Eselsteig, hinauf zum Krachenberg, richtig gut kennengelernt, der ist das eine echte Bereicherung mit seiner langen kräftigen Steigung,“ sagt er nicht ohne Schmunzeln. „Und frische Luft ist gesund, das gute Wetter war da ein echter Glücksfall für uns“.

Die Mannschaft war auch froh nach der Zwangspause endlich wir zusammen etwas machen zu können, wenn auch mit Abstand. „Aber eine Vorbereitung ohne klare zeitliche Perspektive, mit der Ungewissheit, wann kann man wieder richtig spielen, ist schon schwierig, da kann die Luft noch so frisch sein, es fehlt dann der Zielpunkt. Hier einen Spannungsbogen aufzubauen, geht kaum.“ Seit einiger Zeit ist man wieder in der Halle, mit dem Ball kann auch wieder gearbeitet werden. Und endlich ist seit 8.Juli auch wieder Körperkontakt erlaubt. Es ist nachvollziehbar wie schwer es ist, den Kontakt zu vermeiden wenn man jahrelang trainiert hat an den Gegner ran zu gehen, ihn möglichst schnell „fest“ zumachen. „Die Jungs waren da wirklich sehr diszipliniert und haben sich an die Vorgaben gehalten“, berichtet Dirk Meier.

Trotzdem sind die Trainingsmöglichkeiten noch sehr eingeschränkt. Durch die notwendigen Hygienemaßnahmen stehen nur 60 Minuten zur Verfügung. „Da noch nicht alle Hallen wieder zur Verfügung stehen können zudem wir zurzeit nur einmal die Woche drinnen trainieren,“ berichtet Abteilungsleiter Roland Neumeyer. „Ich hoffe, dass sich das bald bessert. Da wäre es sehr wichtig, wenn dieses Jahr auf die in den Sommerferien üblichen Schließungen bei den Hallen verzichtet würde. Das käme dem ganzen Hallensport zu gute.“ Wenn es tatsächlich zum derzeit anvisierten Saisonstart zum 1. Oktober kommen sollte, ist für die Mannschaft jede Trainingseinheit wichtig. Es gibt ja auch ein paar personelle Veränderungen zu verarbeiten.

Torhüter Leif Erhard kann auf Grund seines Studiums in Innsbruck nur noch gelegentlich aushelfen, auch Max Kaltstein muss sportlich kürzer treten. Markus Bräutigam und Mustafa Uyar stehen aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Neu dazugekommen sind Marco Spranger vom TSV Herrsching und aus der eigenen

Jugend Paul Schweitzer, der aber mit einem Doppelspielrecht noch in der Bayernliga A-Jugend des TSV Herrsching aufläuft. Dazu wird immer wieder mal das eine oder andere der A-Jugend Erwachsenes Eigengewächs aus den Reihen der 2. Herren sehen. Man ist dazu noch in Gesprächen mit einem jungen ungarischen Rückraumspieler der eventuell aus beruflichen Gründen nach Landsberg kommt. „Das wird noch nicht alles sein, wir bemühen uns da noch weiter, besonders für die Position des Torhüters, das wird schon eine gute Truppe,“ ist ‚Abteilungsleiter Roland Neumeier optimistisch. 


Jetzt wird es eng, 24:27 Niederlage gegen den TSV Gilching

 

Es war wie so oft in der Saison der 1. Herren der Landsberger Handballer in der Bezirksoberliga. Die Mannschaft zeigte was sie an sich drauf hat, man konnte sehen, dass sie es kann, spielt lange Zeit gut, schafft es aber nicht das über 60 Minuten so stabil zu bringen, dass man auch die Punkte kassiert.

Der Start gelang, man stand in der Abwehr gut, war beweglich im Angriff und verwandelte sicher (3:1/6.). Dann hatte sich Gilching eingestellt und das heimische Angriffsspiel lief nicht mehr so flüssig. Die Gäste eroberten immer wieder den Ball und nutzen das zu schnellen Gegenstößen die sie sicher verwandelten

und den Spielstand so drehten (3:5/10.).

Doch die Landsberger spielten konsequent weiter und waren bald wieder gleich auf (6:6/13.). Jetzt hielt Dominik Keller im heimischen Tor einen Siebenmeter. Der Gästetorhüter machte es auf der anderen Seite aber auch nicht schlechter und vereitelte zum zweiten Mal einen Landesberger Strafwurf.

Die Gastgeber hatten den Positionsangriff der Gilchinger gut im Griff und wenn sie im Angriff sicher spielten gelangen auch Treffer und es gab weniger Gegenstöße.

Es entwickelte sich so eine relativ torarme Partie auf Augenhöhe (11:11/28.). Doch dann kamen für die Landsberger drei unglückliche Minuten. Ein eigener Treffer wurde nicht anerkannt und im Gegenangriff kassierten man wieder einen Siebener. Und statt vielleicht mit einem Unentschieden in die Pause zu

gehen war man auf einmal 3 Tore hinten (10:13/30.).

Gilching erwischte den besseren Start in die zweite Hälfte und baute den Vorsprung auf 12:18 aus (39.). Das heimische Spiel verlor jetzt zusehends die Linie und die sicher nicht so überlegenen Gäste nutzen das mit etwas mehr Cleverness. 

Aber so einfach wollten sich die Gastgeber auch nicht geschlagen geben. Sie stabilisierten sich und kämpften sich wieder heran (17:21/50.). Nur war leider die eigene Abwehr nun nicht mehr so sattelfest und es gelang nicht entscheidend zu verkürzen (20:24/55.). Landsberg kämpfte und zeigte Einsatz, aber

das Aufbäumen kam für dieses Spiel zu spät. Man kam nicht mehr ran.

„Ich will nicht immer wieder dasselbe erzählen, auch wenn es einfach so ist,“ war Trainer Dirk Meier nach dem Spiel für seine Verhältnisse schon etwas „not amused“. “Wie wir heute gespielt haben ist eben die Folge der personellen Situation der letzten Wochen. Die vielen Ausfälle machen auch ein effektives Training schwer und das fehlt uns dann im Spiel. So bringen wir das Potential nicht auf die Platte. In der ersten Halbzeit haben wir in der Abwehr gut gestanden, das was wir uns vorgenommen hatten gut umgesetzt. Wenn wir das machen läuft es, aber wenn dann die Linie weg ist, wird es schwierig.“

Nachdem der direkte Abstiegskonkurrent, die SG Biessenhofen-Martkoberdorf am Wochenende gewonnen hat, ist man nun auf den vorletzten Platz zurück gefallen. Ob das für die Relegation reicht muss sich erst noch zeigen. Und zeigen muss sich auch ob man in den relative schweren letzten 3 Spielen noch Punkten kann. Aussichtslos ist das aber sicher nicht.

 

Leif Erhard, Dominik Keller, Christoph Stöcker (2), Christian Eisen, Johannes Krauter (6/5), Fynn Meier (3), Moritz Hierstetter (3), Lukas Spieß (3/3), Maximilian Kaltstein (4), Sebastian Ketterer (1), Alexander Schwarz (2), Florian Hausner


Wieder gut mitgehalten und am Ende doch noch deutlich verloren 27:36 Niederlage bei der SG Kaufbeuren/Neugablonz

 

Lange Zeit wieder gut mitgehalten hat die 1. Herrenmannschaft der Landsberger Handballer bei der SG Kaufbeuren/Neugablonz, musste sich aber am Ende den über 60 Minuten stabileren Gastgebern beugen. Es wurde dann noch deutlich, wenn man das ganze Spielbetrachtet zu deutlich.

Es dauerte etwas bis die ersten Tore fielen. Und auf Landsberger Seite sorgte anfangs vor allem Johannes Kauter mit einer guten Angriffsleistung dafür, dass die Landsberger gleich auf waren (3:3/6.). Man konnte sogar zweimal ein Tor vorlegen. Das holte der gastgebende Tabellenzweit zwar schnell wieder auf, aber mach gestaltete die Partie weiter offen (9:10/19.). Kurz drauf gelang auch wieder der Ausgleich, man war auf Augenhöhe (11:11/22.). Dann nutzte die SG ei ne Landsberger Unterzahl um zwei Tore vor zu legen. Auf Landsberger Seite brachte man einen Siebner nicht im gegnerischen Kasten unter und kassierte im Gegenzug wieder einen Treffer (11:14/28.). So ging es mit einem 12:15 in die Pause. An sich kein Drama, mit ein paar besser verwerteten Chancen hätte man mindestens gleich auf sein können.

Schwerwiegender war die zweite 2-Minuten Strafe für Johannes Kauter. Er ist eine wichtige Stütze der Abwehr und konnte fortan dort nicht mehr voll eingesetzt werden, drohte ihm doch der rote Karton.

So musste man in die zweite Halbzeit in Unterzahl starten. Landsberg ließ sich davon nicht beeindrucken und holte trotz innerhalb einer Minute auf 14:15 auf (31.). Wieder blieb man dran, auch wenn man nicht mehr gleich ziehen konnte (18:19/37.). Doch das ließ nicht auf die Dauer halten. Eine schwächere Phase der Landsberger nutzen die Gastgeber um mit einer 6:1 Serie auf 19:24 wegzuziehen (41). Besonders in der Abwehr war man nun nicht mehr so stabil, „Hansen“ Kauter ist da zur Zeit nicht so leicht zu ersetzen. Die SG spielte dagegen ihre Qualität aus und vergrößerte den Vorsprung weiter. Deutlich besser aufgestellt wie im Hinspiel, als Landsberg gewann, zeigten sie warum sie auf dem zweiten Tabellenplatz stehen und am nächsten Wochenende die Spitze übernehmen wollen (23:32/50.).

Landsberger brachte wieder etwas mehr Ordnung ins Spiel und hielt den Abstand wenigsten bis zum Schlusspfiff. 

 

Schon etwas enttäuscht war Trainer Dirk Meier nach dem Spiel, „klar Kaufbeuren/Neugablonz hat das in der zweiten Hälfte schon ordentlich gespielt. Aber nach wir solange gut mitgehalten haben, hätte ich mir schon mehr erhofft, soweit weg sind wir ja nicht.“

 

Leif Erhard, Dominik Keller, Markus Bräutigam, Christoph Stöcker (2), Tobias Giez (2), Johannes Krauter (6/1), Fynn Meier (4/1), Moritz Hierstetter, Lukas Spieß (3), Sebastian Ketterer (1), Alexander Schwarz (4), Gatto Piepenburg (2), Jonathan Giez (3)


Den nächsten Schritt machen

 

Die Bezirksoberliga der Männer ist in dieser Saison relativ ausgeglichen. Grundsätzlich kann da jeder jeden schlagen, nicht immer wahrscheinlich aber auch nicht ausgeschlossen. Zwar hat sich langsam eine Spitzengruppe herauskristallisiert, aber auch sind die Abstände gering. Immer wieder gibt es Überraschungen und Favorit zu sein bedeutet noch nicht. Die Gastgeber der Landsberger 1. Herren am Samstag um 17:30, die SG Kaufbeuren/Neugablonz, ist als Zweiter sicher favorisiert. Zwar haben die Landsberger das Hinspiel für sich entscheiden können, aber die SG hat sich seitdem stabilisiert und mit Milan Vucicevic einen erfahrenen Mittelmann reaktiviert, der in der Lage ist immer wieder den entscheidenden Pass zu spielen. Aber man hat keinen Punkt zu verschenken und wird versuchen an die Steigerung beim Sieg gegen Waltenhofen anzuknüpfen.


So geht es auch, überlegener 27:17 Sieg gegen den TV Waltenhofen

 

Mit einer überragenden ersten Hälfte im Heimspiel gegen den TV Waltenhofen zeigten die 1. Herren der Landsberger Handballer was in ihnen steckt. Von Beginn an dann zeigte sie, dass sie entschlossen waren nur als Sieger von der Platte zu gehen. Gerade mal 30 Sekunden waren rum, da erzielte Fynn Meier das erste Tor. Doch die Gäste zeigten was ihre Stärke ist und glichen mit einer schnellen mitte innerhalb von ein paar Sekunden aus. Das Tempo blieb auf beiden Seiten hoch. Dabei überzeugten die Gastgeber im Angriff mit schnellem präzisem Spiel, machten richtig Druck und überlegten Würfen. In der Abwehr stand man stabil und provozierte beim Gegner immer wieder Ballverluste. Dahinter stand ein souveräner Dominik Keller im Kasten, der zahlreiche strake Paraden zeigte. So war das 8:1 nach 8 Minuten mehr als verdient.

Auch nach einer Auszeit der Gäste dominierten die Landsberger (11:2/15.). Mit ihren Angriffen brachten sie die gegnerische Abwehr immer wieder in Bewegung, gingen in die Tiefe, und suchten konsequent die Lücke. Der Landsberger Rückraum zeigte sich das sehr durchschlagskräftig. Und hinten ließ man kaum etwas zu, und wenn dann war da noch Dominik Keller mit tollen Reaktionen. So wuchs der Vorsprung (15:4/24.). Bis zur Pause baute man diesen noch auf 19:6 aus.

Man konnte sich an Hinspiel erinnert fühlen, wo es ein fast so großen Rückstand zum Seitenwechsel gab, nur waren da die Landsberger hinten.

Es war klar, dass es nicht einfach so weitergehen konnte. Waltenhofen würde sicher versuchen nochmal dagegen zu halten. Und mit so einem Vorsprung im Rücken kann auch schon mal die Konzentration etwas nachlassen, nur zu verständlich.

Aber zunächst legten die Gastgeber nochmal zum 23:8 in der 40. Minute nach. Dann ließ ihre Konzentration vor allem im Angriff etwas nach und die Aktionen waren nicht mehr so überlegt, nicht jeder Wurf präzise. Die Gäste kamen dadurch besser ins Spiel und öfter zum Erfolg. Auch wenn sie mit ihrer schnellen ersten Welle immer wieder am Landsberger Torhüter scheiterten. Und zusammen mit seinem Torhüterkollegen entschärfte er 4 Siebenmeter.

So schmolz der Vorsprung etwas (26:15/54.), aber man hatte die Partei im Griff und feierte am Schluss das hoch verdiente 27:17.

Damit hat man zwei wichtige Punkte auf dem Weg aus dem Tabellenkeller geholt und den Abstand auf die vor Landsberg stehenden Gäste aus dem Allgäu auf 2 Zähler verkürzt.

Insgesamt sehr zufrieden war dann auch Trainer Dirk Meier,“ nach dem Spiel, „schon eine ganz ordentliche Leistung. Klar war die zweite Hälfte nicht mehr so stark, da waren schon etliche nicht so tolle Aktionen dabei. Aber vor allem vor der Pause haben wir umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten und auf alle Aktionen unserer Gäste eine Antwort gehabt. Ein schöner, wichtiger Erfolg der mehr Sicherheit geben kann. Aber auch nur ein Schritt in die richtige Richtung.

 

Leif Erhard, Dominik Keller, Christoph Stöcker (2), Tobias Giez, Christian Eisen, Markus Bräutigam, Johannes Krauter (9/4), Fynn Meier (8/3), Moritz Hierstetter (4), Lukas Spieß (1), Max Kaltstein (4), Sebastian Ketterer, Alexander Schwarz (1), Gatto Piepenburg 

 


Endlich ein Sieg, 27:25 Sieg beim TSV Herrsching II

Nach langer Durststrecke gab es für die Landsberger Handballer endlich wieder einen Sieg im Spiel beider zweiten des TSV Herrsching. Die Gastgeber sind zwar Tabellenletzter, machten es ihren Gästen aber nicht leicht. Sie liefen gut besetzt mit einigen Akteuren aus dem erweiterten Kader ihrer Landesliga Mannschaft auf. Besonders ihr Rückraum zeigte Qualität und war torgefährlich. So erwischten sie auch den besseren Start, doch die Landsberger kamen schnell ins Spiel und gingen ihrerseits in Führung (5:3/10.). Im Angriff lief es zwar insgesamt besser aber bei der Chancenverwertung war noch Luft nach oben. So war das Spiel war in dieser Phase ausgeglichen, immer wieder waren die Gastgeber vorne (10:9/.24.). Landsberg lies sich nicht verunsichern, auch wenn allen klar war, dass heute unbedingt ein Sieg her musste um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. Und mit 3 Toren in Folge gelang es dann in den letzten Minuten vor der Pause noch in Führung zu gehen (13:11). Den Vorsprung beute man nach dem Seitenwechsel weiter aus (12:16/37.). Herrsching hielt dagegen abermit einem sicheren Dominik Keller im Tor hielt man den Abstand, hatte die Partie eigentlich im Griff(20:16/44.). Doch dann kam wie in dieser Saison öfter zu beobachten eine Phase in der man den Gegner wieder ins Spiel brachte. Herrsching nützte das und war nach einem 4:0 Lauf ein paar Minuten später wieder gleich auf (20:20/49.).Trainer Dirk Meier stellte seine Mannschaft in einer Auszeit neu ein und mit mehr Konzentration ging man wieder in Führung. Den umgehenden Ausgleich konterte man auch(21:22/51.), einen Siebenmeter der Gastgeber machte Dominik Keller zu Nichte und dann lief der Landsberger Angriff wieder viel besser, man zog zum 22:27 (58.) weg. Da war mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu spüren. Dass man in den letzten 3 Minuten noch drei Gegentreffer zu ließ, hätte es nicht gebraucht, da war man sich wohl schon zu sicher. Aber der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.„Ich denke das war ein verdienter Sieg, das war für mich schon eine Reaktion der Mannschaft. Auch als wir Herrsching wieder ran kommen ließen, habe ich eigentlich immer an den Erfolg geglaubt,“ war DirkMeier nach dem Spiel insgesamt zu frieden. „Klar bei der Chancenverwertung ist schon noch Luft nachoben. Da lassen wir noch zu viel von dem liegen, was wir uns vorher gut erarbeitet haben. Aber wenn wir weiter so gut arbeiten können, wie letzte Woche, wird sich auch das noch entwickeln.“

Leif Erhard, Dominik Keller, Tobias Giez (1), Christian Eisen (4), Johannes Krauter (5/2), Fynn Meier(6/2), Moritz Hierstetter, Max Kaltstein (3), Lukas Spieß (2), Sebastian Ketterer (1), Alexander Schwarz(5), Gatto Piepenburg, Mustafa Uyar


Heimspiel der Herren gegen Biessenhofen-Marktoberdorf

 

Waren es letzten Sonntag Spiele gegen Mannschaften von der Tabellenspitze so kommen diesmal die Gegner der Landsberger Handballer und Handballerinnen vom Tabellenende. Aber Pflichtsiege sind das auch nicht von vornherein.

Gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf spielen die 1. Herren am Sonntag um 16:00 Uhr im Sportzentrum. Die eher überraschende Niederlage der Landsberger in Marktoberdorf zu Beginn der Saison wird immer noch als unnötig empfunden. Das war bis vor kurzem auch der einzige Erfolg der Allgäuer. Erst zu Beginn des Jahres konnten sie sich nun über einen Heimsieg gegen den TSV Herrsching II freuen. So stehen sie nun auf Grund des Torverhältnisses punktgleich hinter den Landsbergern auf dem vorletzten Tabellenplatz.

 

Schon von daher wollen die Gastgeber diesmal unbedingt gewinnen. Es ist ja auch wieder so ein 4 Punktespiel. Und wenn die Landsberger über 60 Minuten zeigen was sie können, kann man optimistisch sein, dass der Sieg gelingt.


Nichts zu holen, Herren unterliegen dem TV Immenstadt deutlich

 

Wie befürchtet erwies sich der TV Immenstadt als eine Nummer zu groß für die erste Herrenmannschaft der Landsberger Handballer.

Wobei das "zu groß" fast buchstäblich zu nehmen ist. Die Allgäuer schickten eine großgewachsenen und dabei noch wurfgewaltige Rückraumreihe aufs Feld, die nicht zu kontrollieren war. 

In den ersten Minuten konnten die Gastgeber das Spiel noch offen gestalten (3:3/6). Dann kam Immenstadt immer besser ins Spiel und begann sich einen Vorsprung zu erwerfen (7:/10/17). Landsberg hielt den Abstand noch eine Weile aber zur Pause war man dann doch 12:19 hinten. 

Die Gastgeber kämpften auch in der zweiten Hälfte aber man konnte dem Spiel keine Wende mehr geben. 

So stand dann am Schluss eine deutliche 24:35 Niederlage. 

 

 

Leif Erhard, Dominik Keller, Markus Bräutigam (1), Christoph Stöcker, Tobias Giez (2), Christian Eisen (2), Johannes Krauter (3), Fynn Meier (10/5), Max Kaltstein (4), Lukas Spieß, Nils Oliver Seibel, Alexander Schwarz (1), Mustafa Uyar (1)

 

 


Bild: Simon Kohn
Bild: Simon Kohn

Ein Stück Stabilität fehlt immer wieder mal, 19:27 beim TSV Weilheim

 

So groß war der Unterschied gar nicht beim TSV Weilheim, die 1. Herrenmannschaft der Landsberger Handballer konnten über weite Strecken gut mithalten, aber in den 10 schwachen Minuten vor der Pause fing man sich einen Rückstand ein, der nicht mehr aufzuholen war. Den besseren Start erwischten die Gastgeber (0:35.), erst nach 6 Minuten konnte Max Kaltstein das erstmal für die Landsberger einnetzen. Dann kam man besser ins Spiel. Die Abwehr stand die ganze Zeit besser wie in den letzten Spielen und so kassierte man wenig Gegentreffer. Nur im Angriff fehlte aus dem Rückraum der richtige Druck. Trotzdem war man nach 20 Minuten auf ein Tor dran (7:8/21.). Mit etwas mehr Präzession und Konzentration hätte es auch eine Führung sein können. Doch dann kam ein Bruch in Landsberger Spiel. Auf einmal häuften sich im Angriff die technischen Fehler und es wurden Angriffe nicht sauber ausgespielt. Das nützen die Gastgeber und erzielten aus der ersten oder zweiten Welle heraus Tor um Tor. Den Landsbergern gelang dagegen vor dem gegnerischen Kasten gar nichts mehr. Erst kurz vor dem Pausenpfiff war man von außen wieder erfolgreich. Aber das

8:15 mit dem man in die Kabine ging sollte sich als Vorentscheidung herausstellen. Da knüpften die Gastgeber nach dem Wiederanpfiff nahtlos an und waren auf einem 9:18 (35.) weg. Dann kamen die Landsberger wieder besser ins Spiel und stoppten den Weilheimer Lauf (15:22/45.). Auch wenn man Einsatz und willen zeigte, um zu verkürzen fehlte vor allem im Rückraum die Effektivität, da machte man es der Gästeabwehr ein Stück zu einfach. Man kämpfte, aber dann kam wieder ein einfacher Ballverlust dazwischen und den nutzten die Gegner humorlos. So hilet man den Abstand einigermaßen (19:25/59.). Nur in der letzten minute packte Weilheim nochmal zwei zum Endstand 27:19 drauf.

„Heute haben wir das Spiel sicher im Angriff verloren, da waren wir nicht druckvoll genug und fehlte die Effektivität“, so Trainer Dirk Meier nach dem Spiel. „Die Abwehr hat sich gesteigert, das war schon besser wie zuletzt. Auch heute waren wir nicht völlig unterlegen, wir können eigentlich mit jedem Gegner mithalten nur das letzte Stück um auch erfolgreich zu sein bekommen wir zur Zeit nicht auf die Platte.“

 

Leif Erhard, Dominik Keller, Markus Bräutigam, Christoph Stöcker (4), Sebastian Ketterer (1), Tobias Giez (2), Christian Eisen (1), Johannes Krauter (3/3), Fynn Meier (2), Moritz Hierstetter (1), Max Kaltstein (2),       Lukas Spieß (2), Alexander Schwarz (1), Mustafa Uyar


Deutliche 24:35 Niederlage beim TSV Gilching

 

Es läuft nicht so recht bei der 1. Herrenmannschaft der Landsberger Handballer. Das man Gilching zu Hause nicht unterschätzen darf war klar, aber am Schluss war es dann doch etwas zu deutlich. Die Gastgeber kamen offensichtlich gut mit dem Druck zurecht mal wieder gewinnen zu „müssen“.

Das Spiel begann mit leichten Vorteilen für die Landsberger (4:3/8.). Man schien gut mithalten zu können, das blieb auch noch eine Weile so (9:9/17.).

Doch dann kamen die Gastgeber immer besser in Fahrt und begannen sich einen Vorsprung zu erarbeiten (11:13/23.). Dann verlor die Landsberger Abwehr zusehends an Stabilität und mit 6 Toren in Folge zog Gilching auf 11:19 (30.) weg bis Fynn Meier endlich wieder ein Treffer gelang. Doch die Gastgeber konterten und so ging es mit einen enttäuschenden 12:20 in die Kabine. Anders als in Spielen zuvor gelang diesmal in der zweiten Hälfte aber keine Aufholjagd. Die Gastgeber konnten den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen (14:24/40.). Allein die Tore von Fynn Meier reichten nicht um wirklich Paroli zu bieten. So konnte man an dem Rückstand nicht mehr ändern und es blieb bei der deutlichen Niederlage.

 

Leif Erhard, Dominik Keller, Markus Bräutigam (1), Christoph Stöcker, Sebastian Ketterer, Tobias Giez (1), Christian Eisen, Johannes Krauter (1), Fynn Meier (13/3), Lukas Spieß (3), Moritz Hierstetter Alexander Schwarz (3), Mustafa Uyar (2)


Unnötige Niederlage beim SV Pullach

 

Die schmerzhaftesten Niederlagen sind die, die man mit dem Adjektiv „unnötig“ versieht. Und so ging es der 1. Herrenmannschaft der Landsberger Handballer nach dem Spiel beim SV Pullach.

29 eigene Tore sollten eigentlich für einen Sieg reichen, aber wenn  man 34 kassiert gibt es eben doch keine Punkte. Das Ergebnis macht schon deutlich wo das Problem der Landsberger lag. Dem Verbund aus Abwehr und Torhütern, eigentlich die starke Seite der Mannschaft, fand am Samstag so gut wie nie zur gewohnten Qualität.

Landsberg kam zunächst gut ins Spiel, lag auch noch vorne (5:4/8.). Bis zum 7:7(16.) blieb man gut dran. Doch gegen den körperbetont spielenden Gegner gelang es zu wenig, in der Abwehr richtig kompakt zu stehen. Eigentlich bekam man die Reihen nie so richtig dicht, blieb weit unter den eigenen Möglichkeiten.

Pullach kam im ersten Heimspiel wie zu erwarten über die Begeisterung und den Kampf. Die Gastgeber legten auf 10:12 vor (25.). Aber das Landsberger Angriffsspiel funktionierte und man glich aus und konnte mit einem 14:14 in die Kabine gehen.

So ging es nach dem Seitenwechsel weiter. Landsberg traf regelmäßig, kassierte aber einfach zu viele Gegentore um in Führung zu gehen, oder sich gar abzusetzen. Acht Tore in 3 Minuten, für jede Mannschaft deren vier, muss man erst mal hinbekommen (18:18/33.).

So konnte es natürlich nicht weiter gehen. Pullach war jetzt die etwas glücklichere Mannschaft. Ihre Gäste agierten im Angriff nicht immer so geschickt, einiges an Chancen ließ man liegen. Dazu kassierte man auch noch unglückliche Strafzeiten (19:22/37.). Landsberg blieb in Schlagdistanz, einen 4 Tore Rückstand verkürzte man wieder zum 26:28 in der 50. Minute. Die Partie war noch immer offen. Doch dann handelte man sich wieder Strafzeiten ein. Das nütze Pullach um schnell auf 31:26 (54.) wegzuziehen. Auch mit einer offensiveren Abwehr schaffte man die Wende nicht mehr und musste sich mit 29:34 einen nicht übermächtigen Gegner geschlagen geben.

„Tja das Ergebnis sagt eigentlich alles“, war Trainer Dirk Meier nach dem Spiel „not amused“. „Wir sind heute deutlich unter unseren Möglichkeiten geblieben, das auf und ab der letzten Wochen geht weiter. Und in der ausgeglichenen Liga kann man sich solche Aussetzer nicht leisten. Aber nach einem „ab“ sollte ja wieder ein „auf“ kommen, schau mer mal.“

 

 

Leif Erhard, Dominik Keller), Markus Bräutigam (3), Christoph Stöcker, Christian Eisen, Johannes Krauter (5/1), Fynn Meier (12/5), Moritz Hierstetter (2), Max Kaltstein (3),, Alexander Schwarz (6), Nils Seibel, Gatto Piepenburg (1), Mustafa Uyar (2) 


Verdienter 27:23 Heimsieg gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz

 

Im Heimspiel gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz wollte die 1. Herrenmannschaft der Landsberger Handballer an die gute zweite Hälfte aus dem Waltenhofen Spiel vom letzten Wochenende anknüpfen. Und das ist dann auch gut gelungen. Man spürte von der 1. Minute an den Willen der Gastgeber heute zu gewinnen und mit einer engagierten Leistung holte man sich die Punkte.

Beide Teams starteten mit hohem Tempo, es war zunächst ein Spiel auf Augenhöhe. Die Gäste kamen setzten ihren treffsicheren Rechtsaußen gut in Szene und hatten dadurch leichte Vorteile (2:4/4.). Landsberg versuchte mit schnellem spiel nach vorne den Druck hoch zu halten, da war dann manchmal etwas Nervosität im Spiel und man war  im Aufbau nicht ganz so sicher,. Aber die Abwehr funktionierte, so kannte einiges ausgebügelt werden und bald lief es besser. Mit hohem Tempo schaffte man Lücken und die Schlagwürfe von Fynn Meier sorgten für die Treffer (6:5/10.). Die SG konterte mit Toren von außen und schönen Kreisanspielen. Da ließe die heimische Abwehr manchmal etwas zu viel Luft und man geriet in wieder Rückstand (7:10/17.). Doch man ließ nicht verunsichern. In einer Auszeit brachte Trainer Fynn Meier seine Jungs wieder in die Spur zurück. Und mit besser Abwehrarbeit und geduldigem Angriffsspiel holte man wieder auf (12:12/22.). Sebastian Ketterer führte nun mit viel Übersicht und technischem Geschick das Angriffsspiel. Die Partie gewann an körperlicher Intensität, da ließen Strafzeiten auf beiden Seiten nicht lange auf sich warten. Entscheidend veränderte sich dadurch jedoch nichts. Landsberg legte mit einem schönen Gegenstoß noch weiter vor (16:13/27.). Kaufbeuren verkürzte durch zwei wuchtige Rückraumwürfe zur Pause wieder auf ein Tor (16:15/30.).

Nachdem ausgeglichenem Beginn gewann das Landsberger spiel in der zweiten Hälfte zunehmend an Sicherheit. Mit Engagement kämpfte man sich auch in Unterzahl durch, Christoph Stöcker markierte so das 18:17(36.). Leif Erhard sorgte mit seinen Paraden, u.a. zwei gehaltene Siebenmeter, für Sicherheit.

Auch wenn die Gäste wiederholt ausgleichen konnten, zuletzt in der45. Minute (20:20), Landsberg wirkte zunehmend überlegen. Man hatte das Spiel langsam gut im Griff. Wenn man konzentriert und ohne Hektik und trotzdem schnell spielte, kam man zum Erfolg (23:20/50.). Auch aus der guten Abwehr heraus kam zum Erfolg und brachte so den Sieg sicher nach Hause.

Trainer Dirk Meier war dann auch ganz aufgeräumter Stimmung nach dem Spiel. „ Ich denke das war ein verdienter Erfolg. Die Jungs wollten den Sieg und haben alles dafür getan. In der zweiten Hälfte haben wir besser verteidigt, Leif hat mit seinen Paraden für Rückhalt gesorgt. Und spielerisch kommen wir mit der Entwicklung Stück für Stück weiter.“

 

 

Leif Erhard, Dominik Keller), Christoph Stöcker (2), Tobias Giez, Johannes Krauter (5/1), Fynn Meier (10/2), Moritz Hierstetter (1), Max Kaltstein (4),, Alexander Schwarz (3), Sebastian Ketterer (1), Gatto Piepenburg,


Zwei völlig unterschiedliche Hälften 26:29 Niederlage beim TV Waltenhofen

 

Das Waltenhofen heimstark ist, wusste man in Landsberg. Aber das man zur Pause mit 9:20 hinten liegen würde, damit hatte keiner gerechnet. Dabei lag es primär gar nicht so sehr an den Gastgebern. Vielmehr  kamen die Landsberg die ersten 30 Minuten überhaupt nicht ins Spiel, fanden in der Abwehr keinen Zugriff und im Angriff brauchte man 8 Minuten bis zum ersten Treffer. Da lagen die Gastgeber aber schon 5:0 vorne. Da konnte Trainer Dirk Meier aufs Feld schicken wen er wollte. Einzig der jüngste Sebastian Ketterer zeigt eine ansprechende Leistung.

Waltenhofen nutzte das und kam mit erster und zweiter Welle immer besser ins Rollen, nutzte Landsberger Fehler und war dann auf einmal 10 Tore weg (1:11/16.). Landsberg hielt nun besser dagegen und konnte wenigsten das weitere Anwachsen des Rückstandes verhindern. Mit einen 9:20 ging es in die Kabinen, eine heftige Niederlage drohte.

Aber aus der Kabine kam eine andere Landsberg Mannschaft. Man zeigte Moral und hielt nun besser dagegen. In den letzten 20 Minuten begann man den Rückstand zu verkürzen (13:22/31.). Nun war man die bessere Mannschaft. Neuzugang Nils Seibel bekam in seinem ersten Spiel für Landsberg nun auch mehr Spielanteile. Er war es auch, der dann auf 6 Tore verkürzte (16:24/46.). Jetzt traf man auch vom Siebenmeterpunkt. Da hatte man vorher einiges liegen gelassen. So markierte Johannes Kauter das 21:25 (51.). Die Partie war wieder offen. Natürlich wollten sich die Gastgeber den sicher geglaubten Erfolg nicht so einfach nehmen lassen und zogen nochmal auf 5 weg (22:27/53.) Aber Landsberg kämpfte aufopferungsvoll und verkürzte wieder auf 3 Tore (24:27/56.). Doch näher kam man in der dramatischen Schlussphase nicht heran. Aber die zweite Halbzeit hatte man mit 8 Toren gewonnen. Ein paar verworfene Siebner weniger und ein paar besser genutzte Chancen mehr und es wäre sogar noch ein Erfolg drin gewesen.

Etwas konsterniert war dann auch Trainer Dirk Meier nach dem Spiel, „also so einen Unterschied zwischen zwei Halbzeiten habe ich noch selten gesehen. Das war mehr wie Licht und Schatten, man hat nach der Pause gesehen, dass es die Jungs können. Sie haben wirklich tolle Moral bewiesen und sich zurück gekämpft. Was da vorher los war erschließ sich mir noch nicht. Aber wir müssen an der zweiten Hälfte anschließen, so können wir es auch. Nächste Woche gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz wird es sicher nicht einfacher.“

 

Leif Erhard, Dominik Keller, Markus Bräutigam (1), Tobias Giez (1), Johannes Krauter (5/3), Fynn Meier (6), Moritz Hierstetter Max Kaltstein, Alexander Schwarz (2), Nils Seibel (2), Gatto Piepenburg (3), Sebastian Ketterer (2), Mustafa Uyar (4)


Das war schon besser, klarer 24:15 Sieg gegen Herrsching II

 

Eine kleine Überraschung gab es gleich zu Beginn der Partie, als man die Aufstellung der Gäste sah, sie hatten nicht nur einen Spieler ihrer Landesliga Mannschaft mitgebracht, sondern auch der Landsberger Ex-Trainer Sofian Marrague saß auf der Bank und wurde später auch eingesetzt.

Es dauerte etwas bis die Landsberger in der gut besuchten Isidor-Hipper-Halle richtig in Fahrt kamen. Nach ein paar ausgeglichenen Minuten erkämpfte man sich den Ball in der Abwehr und Johannes Kauter verwandelte den Gegenstoß sicher zum 3:2 (7.). Schon da war der Schlüssel zum Erfolg zu sehen; eine bewegliche, kompakte Abwehr, die wenig zuließ.

Und der Angriff nutzte die Chancen, die sich aus der guten Abwehrarbeit ergaben. Der Gegenstoß zum 5:3 resultierte aus einer Parade des sicheren Dominik Keller im heimischen Tor. Und das 6:3 (12.) fiel wieder nach einem erkämpften Ball. In beiden Fällen war Tobias Giez der Vollstrecker. Er kommt immer besser in Fahrt. Mit geduldigem Spiel baute man den Vorsprung mit schönen Aktionen weiter aus. Wieder sicher war Fynn Meier beim Siebenmeter (11:6/22.). Herrsching ließ sich aber nicht so leicht abschütteln. Sie machten mehr Druck und der Landsberger Angriff war nicht mehr so effektiv. Einen gegnerischen Siebenmeter hielt Dominik Keller noch, aber der nächste war drin. So verkürzten die Gäste und zur Halbzeit waren sie auf 12:9 dran.

Nach der Pause gelang beiden Angriffsreihen wenig, diesmal war es Leif Erhard, der einen Siebenmeter vereitelte. Aber die Gastgeber blieben ihrer Linie treu und ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. Sie machen weiter ihr Ding, jetzt war man auch über den Kreis erfolgreich. Das 14:10 (39.) markierte Alexander Schwarz mit seinem Treffer nach der Pause. Aus der stabilen Abwehr heraus baute man den Vorsprung wieder auf 16:10 (43.) aus. Jetzt hatte man den Gegner vom Ammersee gut im Griff. Immer wieder zwang man Herrsching ins Zeitspiel und nutzte die daraus resultierenden Ballgewinne. Die Gäste reagierten mit einer offensiven Abwehrvariante. Das Unterbrach den Landsberger Spielfluss immer wieder. Aber Boden gut machen konnten die Gäste nicht (19:13/51.). So wuchs der Vorsprung zum Ende hin und mit einem trockenen Wurf sorgte Gatto Piepenburg zwei Sekunden vor Schluss für den Endstand von 24:15.

Deutlich zufriedener war dann nach dem Spiel auch Trainer Dirk Meier: "Der Schlüssel zum Erfolg war die gute Abwehr, ich denke das konnte man sehen. Gegen Herrsching nur 15 Tore zulassen, ist schon ganz ordentlich, auch wenn nicht jeder Gegentreffer hätte sein müssen. Und vorne haben die Jungs sich deutlich gesteigert. Wichtig war, dass sie immer bei ihrer Linie geblieben sind und sich nicht aus dem Tritt haben bringen lassen. Klar, da ist noch Luft nach oben, aber das war schon besser als letzte Woche."

Das sah auch Abteilungsleiter Roland Neumeyer so, "ich finde man hat gesehen, dass die Mannschaft auf einem guten Weg ist."

 

Leif Erhard, Dominik Keller, Markus Bräutigam (1), Tobias Giez (4), Johannes Kauter (4), Fynn Meier (6/3), Moritz Hierstetter (1), Max Kaltstein, Alexander Schwarz (4), Lukas Spieß, Gatto Piepenburg (1), Mustafa Uyar (2)

 

Foto: Simon Kohn


Zu Hause soll´s besser werden

 

Zum ersten Heimspiel der neuen Saison empfangen die Landsberger Handballer in der Bezirksoberliga den TSV Herrsching II am Sonntag um 16:00 Uhr in der Isidor-Hipper Halle. Nach der misslichen Niederlage zum Auftakt bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf hofft man nun zu Hause mehr auf die Platte zu bringen. Vor allem im Angriff haben die Landsberger noch nicht das gezeigt, was sie sich vorstellen. Daran hat man die Woche über intensiv gearbeitet. "Aber gegen Herrsching wird es auch nicht leichter" warnt Trainer Dirk Meier. "Das ist eine technisch versierte Mannschaft, die clever Handball spielen." Nachdem die erste Herrschinger Mannschaft spielfrei ist, kann auch von dort Verstärkung kommen.

Aber in Landsberg will man sich auf die eigenen Stärken besinnen und aus der guten Abwehr heraus das Spiel bestimmen.

 

Alle anderen Mannschaften sind an diesem Wochenende spielfrei.

 


"Dumm gelaufen, aber kein Beinbruch ", 21:24 Niederlage bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf

 

 

Nicht geglückt ist der Start der Landsberger Handballer in der Bezirksoberliga. Bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf hatte man sich mehr erhofft und ausschlaggebend war dann auch mehr die eigene Fehlerquote und nicht ein übermächtiger Gegner. "Dumm gelaufen, aber kein Beinbruch" war dann das Fazit von Abteilungsleiter Roland Neumeyer, der die Mannschaft mit zahlreichen Landsberger Fans begleitete.

 

Zu Beginn zeigten die Landsberger, dass sie schon einiges drauf haben. Mit einem konzentrierten Beginn legte man schnell zwei Tore vor (2:0/3.). Doch dann wollte man zu viel und in doppelter Unterzahl musste man den Ausgleich hinnehmen. Mit einem schönen Unterarmwurf sorgte Zugang Max Kaltstein wieder für die Führung. Aus der sicheren Abwehr heraus baute man die Führung mit druckvollem Spiel zum 6:3 (10.) aus.

Den Abstand konnte man dann aber nicht ausbauen, der Gegner blieb dran. Die Manndeckung für Spielgestalter Fynn Meier brachte Unsicherheit ins  Landsberger Angriffsspiel und auch nicht jede erarbeitete Chance wurde genutzt (10:7/20.). Man profitierte von Fynn Meiers sicher verwandelten Siebenmetern. Wieder führten zwei Strafzeiten zu doppelter Unterzahl. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, es wurde mit hohem körperlichen Einsatz gespielt. Die Gastgeber nutzten ihre Überzahl und glichen aus (11:11/27.). Der Landsberger Angriff tat sich schwer und so musste man vor der Pause sogar noch den Rückstand hinnehmen (11:12).

Nach der Pause schien man wieder besser in Tritt zu kommen und ging in Führung (14:13/35.). Der sichere Dominik Keller im Landsberger Tor hielt noch einen Siebenmeter, es sah gut aus. Doch man konnte daran nicht anknüpfen, das Angriffsspiel lief einfach nicht rund, so kam man nur schwer gegen die gut verteidigende Gastgeberabwehr durch. Und in der Abwehr stand man auch nicht mehr so sicher. Man ließ wieder gute Chancen liegen, so profitierte die SG von den Fehlern ihrer Gäste und zog mit 17:14 weg. Doch Landsberg zeigt Einsatz und kämpfte sich wieder heran. Mit einem feinen Treffer markierte Youngster Sebastian Ketterer dann den Ausgleich (20:20/53.). Man war dran, zumindest ein Punkt schien in Reichweite. Aber eine mögliche Führung wurde vom Gastgeber verhindert, als man Christoph Stöcker beim Gegebstoß stoppte. Jetzt wurde es hektisch und lief unglücklich für die Landsberger. Man kassierte zwei Gegentore, traf zwar selbst auch einmal, aber der letzte Siebenmeter wollte nicht rein (21:22/59.). Am Ende gewinnt die SG mit 21:24.

"Das haben wir uns definitiv anders vorgestellt, da hat im Angriff nach der ersten Viertelstunde zu wenig funktioniert. Die Sicherheit bei den Automatismen hat oft gefehlt," war Trainer Dirk Meier nach dem Spiel gar nicht zufrieden. "Was Kampf und Einstellung angeht, kann man der Mannschaft sicher keinen Vorwurf machen, der Wille war da, aber es waren letztendlich einfach zu viel Fehler. Da haben wir es unserem Gastgeber unnötig leicht gemacht."

 

Leif Erhard, Dominik Keller, Markus Bräutigam (2), Christoph Stöcker (2), Tobias Giez (2), Johannes Kauter, Fynn Meier (9/6), Moritz Hierstetter, Max Kaltstein (3), Alexander Schwarz, Sebastian Ketterer (1), Johnathan Giez, Mustafa Uyar (2)



„Auf einem guten Weg“ - Landsberger Handballer liegen im Plan, noch mehr Veränderungen im Kader Zugänge für die Landsberger Handballer

Nachdem Vorbereitungsspiel gegen den SC Kissing war Trainer Dirk Meier ganz zufrieden: “wenn man bedenkt wo wir in der Vorbereitung stehen, war das heute schon ganz in Ordnung. Ein paarmal hat man schon gesehen wo wir hinwollen. Aber das ist noch einiges zu tun. Aber das wird schon bis zum ersten Spiel am 28. September bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf.“

Das Spiel markierte den Wechsel vom Schwerpunkt Kraft und Kondition zu den spielerischen und taktischen Elementen. Bisher hatte man noch wenig mit dem Ball gearbeitet.

Im Spiel gegen den Bezirksoberligisten aus Kissing funktionierte die Abwehrarbeit schon recht ordentlich. Dabei kam den Landsberger zugute, dass nach einer Auszeit mit Alexander Schwarz ein weiterer erfahrener Spieler wieder zur Mannschaft gestoßen ist. Er verstärkt nicht nur die Abwehr, sondern ist auch im Angriff am Kreis mit seiner Durchsetzungsfähigkeit und Treffsicherheit ein absoluter Gewinn. Auch Rückkehrer Johannes Kauter überzeugte. Besonders in der Abwehr sorgte er mit Übersicht und Einsatz für Stabilität. Im Angriffsspiel fehlte noch etwas die Ball- und Treffsicherheit, da war zu sehen, dass hier noch nicht viel gearbeitet worden war. Hinzu kam; dass 4 wichtige Spieler urlaubsbedingt noch fehlten.

Nichtmehr dabei ist Linksaußen Kai Roth. Er hat das Team Richtung SC Unterpfaffenhofen/Germering verlassen. Der schnelle Linksaußen spielt nun in der Landesliga. Das sieht man in Landsberg mit einem weinenden und einem fast lachenden Auge.“ Auch wenn wir seinen Abgang sehr bedauern, ist es ja auch ein gutes Zeichen, wenn bei uns ausgebildete Spieler höherklassig geschätzt werden. Wir wünschen ihm alle viel Erfolg mit seiner neuen Mannschaft und als Jugendleiter bleibt er uns ja erhalten.“

Verzichten muss man künftig auch auf den wurfgewaltigen Rückraumspieler Johnny Giez. Er geht im Herbst zum Studium ins Ausland.

 

Es gibt aber noch einen weiteren Zugang. Ab Oktober wird sich Nils Seibel den Landsbergern anschließen. Der 24 jährige Linksaußen war zu Letzt in der Verbandsliga Niederrhein aktiv und kommt aus beruflichen Gründen nach Landsberg.



Zugänge für die Landsberger Handballer

Schon während der Hängepartie ob nun noch Relegation gespielt werden muss oder nicht hat sich Abteilungsleiter Roland Neumeyer erfolgreich um Verstärkungen für die nächste Saison in der Bezirksoberliga bemüht.

Ab sofort spielberechtigt ist Neuzugang Maximilian Kaltstein. In der A- Jugend noch in Gilching aktiv, lief er dann für den TSV Herrsching in der Bezirksoberliga und Landesliga auf. Er wohnt seit einiger Zeit in Landsberg und hat aus privaten und beruflichen Gründen ein Jahr ausgesetzt. Nun schnürt er wieder die Handballschuhe. Das freut auch Trainer Dirk Meier, „Max bringt viel Erfahrung und einiges an technischen Fähigkeiten mit. Er ist universell einsatzbar, na ins Tor will er glaube ich nicht. Aber sonst kann man variabel einsetzen und in der Abwehr zeigt sich schon, dass er auch einer mit seiner körperlichen Präsenz eine echte Verstärkung ist.“

Auf jeden Fall auch eine Verstärkung ist Rückkehrer Johannes Kauter. Nach 3 Jahren Landesliga mit der zweiten Mannschaft des TuS Fürstenfeldbruck wird er wieder für die Landsberger auflaufen. Mit seiner Erfahrung und seinen Qualitäten in der Abwehr und im Angriff wird er dem Team Stabilität geben. Und an Einsatzwillen hat es „Hansen“ nie fehlen lassen.

Zusätzlich ist man auch noch mit zwei Jugendauswahlspielern in Gesprächen, und bei einem sieht es schon recht positiv aus.

 

Auch auf der Torhüterposition gibt es gute Nachrichten. Nach einer auch durch Verletzungen bedingten Pause wird das Landsberger Eigengewächs Dominik Keller wieder zwischen die Pfosten zurückkehren. Zusammen mit Leif Erhard wird er das Torhütergespann bilden und wenn Not am Mann ist hilft Michael Juchem gerne aus.

Max und Trainer Dirk Meier TSV Landsberg Handball
Johannes Kauter TSV Landsberg Handball

Kontakt

TSV 1882 Landsberg e.V.

Abteilung Handball

Hungerbachweg 1

86899 Landsberg

 


Abteilungsleitung:

Roland Neumeyer
Telefon: 0163/8466815

 

E-mail: 
neumeyer.roland@gmail.com